Blühwiese der Kastler Gartler ein Besuchermagnet

Als Vorzeigeobjekt gilt die Biodiversitäts-Fläche am Mennersberg. Die 0,6 Hektar große Blühfläche hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt - sehr zur Freude des Vereins für Gartenbau und Landschaftspflege.

Der „lebendige Acker“ in Mennersberg entwickelt sich zum Publikumsmagneten.
von Autor JPProfil

Bei der Jahreshauptversammlung des Kastler Gartenbauvereins im Forsthof blickte Vorsitzende Linda Lorenz auf nahezu zwei Jahren zurück. Sie erwähnte, dass die Jugend bei einem Streuobstwettbewerb einen Preis in Vilseck bekommen hatte und zählte verschiedene Veranstaltungen wie Radtour zum Tag der offenen Gartentür nach Utzenhofen, Herbstwanderung mit Hermann Römer, Wassertag mit Christine Endres, Kreisverbandsversammlung im Kastler Forsthof, Basteln in Bärnhof mit Caro Engelhardt und wiederum eine Herbstwanderung zur Blühfläche am Mennersberg auf.

Von Kamille bis Sonnenblume

Gerade die 0,6 Hektar große Blühfläche am Mennersberg ist zu einem Publikumsmagneten geworden, informierte Gabi Bleisteiner. Dort seien über 40 Pflanzen ausgebracht worden, unter anderem Schafgarbe, Kamille, Kresse, Kümmel, Mohnblume und Sonnenblume. Sie sollen in den nächsten fünf Jahren immer wieder neue und auch andere Pflanzen hervorbringen. Eine Insektenkamera überwache und zähle die Ergebnisse. Gespannt sei man jetzt schon auf die Ergebnisse dieses Biodiversitäts-Projekts, das in Zusammenarbeit mit dem Markt Kastl entstanden ist, hieß es bei der Versammlung der Kastler Gartler. In ihrem Ausblick sprach Vorsitzende Linda Lorenz davon, dass man im nächsten Jahr so einiges vorhabe, aber wegen Corona abwarten müsse, ob man auch alle Veranstaltungen abhalten könne. Geplant seien Frühjahrsbasteln, Obstbaumschnitt auf der Streuobstwiese, Besuch des Gartens der Regens Wagner Stiftung in Lauterhofen, Besuch des Kräutergartens in der Ruine Gnadenberg, Tag der offenen Gartentür im Landkreis, Rosenfest am Landratsamt, Landesgartenschau in Ingolstadt, Herbstbasteln und Herbstwanderung. Bürgermeister Stefan Braun dankte allen, die mitgeholfen hatten, die gemeindlichen Anlagen zu pflegen. Besonders hob er den Einsatz von Maria Maiwald und Karl Bleisteiner hervor. Das Gemeinschaftprojekt Biodiversitätstag Kastl mit der Blühfläche am Mennersberg bezeichnete er als ein Erfolgserlebnis, das weit über die Grenzen Kastls bekannt sei.

Corona crasht den Osterbrunnen

Der Kastler Rathaus-Chef bedauerte, dass es heuer keinen Osterbrunnen gegeben habe. Der Schmuck für den Brunnen war bereits fertig gebunden, aber dann kam Corona dazwischen war. Den Gartlern wünschte er für 2021 einen grünen Daumen und dass sie von Einschränkungen verschont blieben.

Auch die Amberger Zeitung ist Pate einer Blühwiese

Winbuch bei Schmidmühlen
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.