Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach
24.06.2026 - 12:48 Uhr

Burgfest der Alpenvereins-Sektion Amberg mit Seilrutsche und Festgottesdienst

Das schwül-heiße Wetter dämpfte die Besucherzahlen der Amberger Alpinisten beim Burgfest auf der Schweppermannsburg in Pfaffenhofen etwas. Dennoch bot die Veranstaltung gute Unterhaltung.

Nachdem im vergangenen Jahr wegen Regens der Festgottesdienst des Burgfests des Amberger Alpenvereins in der Pfaffenhofener St. Martin Kirche stattfand, standen die Wettervorzeichen heuer genau umgekehrt. Die stechende Sonne und das schwüle Wetter machten den Festgottesdienst auf der Burgwiese zu einer schweißtreibenden Angelegenheit.

Der neue Chef der Sektion Amberg des Alpenvereins, Thomas Graf aus Freudenberg, begrüßte zu Beginn des Festgottesdienstes an der Schweppermannsburg in Pfaffenhofen zahlreiche „Alpinisten“ und andere Besucher. Das Waldhornbläser-Sextett aus Freudenberg mit ihrer Leiterin Barbara Gerl hatte sich wieder bereiterklärt, den musikalischen Rahmen zu setzen.

Pfarrer Johannes Arweck zelebrierte den Gottesdienst. Im Evangelium nach Matthäus ging es um Jesus, der seine Jünger aufforderte, ihren Glauben furchtlos und offen zu bekennen, da Gott für sie sorge und ihr Leben kenne. Darum drehte sich auch die Predigt des Pfarrers. Die Wahrheit werde ans Licht kommen, Gottes Fürsorge werde die Menschen beschützen. Dies gelte auch in einer für Christen schwierigen Zeit, in der manche Menschen Hass, Zwietracht und Verfolgung wegen ihres Glaubens erlitten. Es sei nicht leicht, dieser Wut mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen. "Aber Gott wird uns beschützen und hilft uns auch in den schwierigsten Zeiten", sagte Arweck.

Nach dem Gottesdienst traf man sich im Burginnenhof zum gemütlichen Frühschoppen unter der mächtigen Burglinde. Bei einer frischen Maß Bier, Bratwürsten und Spitzeln, Radi und Käse ließen es sich die Besucher gutgehen. Dafür hatten die fleißigen Helferinnen und Helfer des Alpenvereins gesorgt. Auch ein Kaffeeklatsch mit Kaffee und selbstgemachten Kuchen war am Nachmittag möglich.

Der Besucherandrang war wegen des heißen Wetters etwas gedämpft. Dennoch herrschte ein ständiges Kommen und Gehen der Besucher, die sich im Innenhof der Burg gut unterhielten. Für die Wagemutigen hatte die Alpenvereinsjugend wieder eine Seilrutsche von der Burgmauer in den Burggraben gebaut. Dieses Angebot fand regen Zuspruch.

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