Die Gruppe der "Roadrunner" leitet Manfred Kick aus Schnaittenbach. Die ehrenamtliche Betreuung obliegt Orthopädietechnikerin Swetlana Krämer und Inge Vogl, Heilpraktikerin für Physiotherapie. Willi Vahle aus Kastl hatte im Lauterachtal das Treffen organisiert.
Aus den Unterhaltungen der Teilnehmer war deutlich herauszuhören, dass die Einschränkungen während der Pandemie ihren Alltag gewaltig verändert haben. Sie mussten besonders vorsichtig sein, meist gehörten sie zu den Corona-Risikogruppen. Vor allem für Alleinstehenden war und ist es schwierig, sich zu versorgen und den Alltag mit Homeoffice oder dem eingeschränkten Besuchsrecht zu meistern. Auch Einsamkeit habe eine große Rolle gespielt. Antrieb und Kontakt fehlten einfach.
Dagegen helfen die jetzt wieder regelmäßigen Treffen der vor fünf Jahren von Swetlana Krämer gegründeten "Roadrunner". Die beiden ehrenamtlichen Betreuerinnen unterstützten die Gruppenmitglieder auf vielfältige Weise. Zum Beispiel, wenn die Prothese Probleme bereite, Schwierigkeiten beim Aufstehen von Couch oder Stuhl oder Gehen in schwierigem Gelände oder beim Treppensteigen bestünden. Fallkurse und Gehübungen würden oftmals helfen, hieß es. Auch würden fleißig die Beweglichkeit und die Balance geübt - speziell für die Bein-Amputierten in Geh-Runden, mit und ohne Gehhilfe. Derzeit ziehen die "Roadrunner" einen Tanzkurs in Erwägung. Dieser soll den Teilnehmern helfen, die Beweglichkeit wie vor der Amputation, die frühere Selbstsicherheit sowie die Vertrautheit wieder zu erlangen. Die Teilnehmer des Treffens zeigten sich sehr interessiert an dem Schnuppertanzkurs der "Roadrunner". Einige Mutige probierten sogleich ein paar Tanzschritte aus.











Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.