CSU setzt auf "Bayern first"

Am Thema Europa kommt die CSU in Pfaffenhofen bei ihrer Hauptversammlung nicht vorbei. Spannend wird es bei den Neuwahlen.

Der bisherige Ortsvorsitzende der Pfaffenhofener CSU, Jürgen Rubenbauer (Mitte), wurde bei der Hauptversammlung wiedergewählt; mit im Bild das Führungsteam sowie Kreisvorsitzender Harald Schwartz (hinten, links) und Bürgermeister Stefan Braun (hinten, Zweiter von rechts).
von Autor JPProfil

Ortsvorsitzender Jürgen Rubenbauer ließ in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der CSU Pfaffenhofen im Gasthaus zum Schweppermann das vergangene Jahr kurz Revue passieren. Er zählte die wichtigsten Ereignisse wie Kreisvertreterversammlung, Ortsvorsitzenden-Konferenz, gemeinsame Veranstaltungen mit den beiden anderen Kastler Ortsverbänden Kastl und Utzenhofen, die Sonnwendfeier am Knipferfelsen, politische Frühschoppen mit Bezirksrat Martin Preuß und MdL Harald Schwartz sowie den Besuch von Innenminister Joachim Hermann in Kastl auf.

Anschließend meinte Kreisvorsitzender Harald Schwartz, dass die kommende Europawahl sehr wichtig für Bayern sei, da die CSU die Chance habe, mit Manfred Weber aus Niederbayern den kommenden Kommissionspräsidenten, also den Nachfolger für Jean Claude Juncker, zu stellen. Auch Christian Doleschal habe, so die Meinung des Landtagsabgeordneten, mit Listenplatz 5 eine gute Chance, ins Europaparlament einzuziehen. Auch bisher war es so, dass ein gewisser Verteilungskampf für die EU-Finanzmittel stattgefunden hatte. Schwartz: "Mit Manfred Weber und der CSU heißt es in Zukunft: Bayern first." Europa sei keine Insel der Glückseligen, sondern dank der EU seit über 70 Jahren eine Insel des Friedens. "Deshalb ist es bei der kommenden Wahl wichtig, dass keine EU-Gegner und populistischen Parteien ins Parlament gewählt werden."

Bürgermeister Stefan Braun unterstrich die Wichtigkeit, zur Wahl zu gehen. "Wer nicht wählt, kann auch nicht über die kommende Politik bestimmen." Dann ging der Bürgermeister auf lokale Themen ein und erklärte, dass die Dorferneuerung Pfaffenhofen mit fast einer Million Euro heuer neben dem Kastler Kindergarten das teuerste Objekt im Haushalt sein wird. Mit dem Neubau der Straße von Pattershofen nach Brunn wird zusammen mit dem Markt Lauterhofen im Mai begonnen. Es folgte eine kurze Diskussion über die Straßenumbenennung der Amberger Straße in St.-Martin-Straße, da es die Amberger Straße auch in Kastl gibt und es hier bei den Packetboten und vor allem auch bei den Rettungsdiensten schon zu Verwechslungen gekommen ist.

Abschließend betonten Schwartz, Braun und der Kastler CSU-Ortsverbandsvorsitzende Andreas Otterbein die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der CSU Pfaffenhofen, dann ging es zu den Neuwahlen mit folgendem Ergebnis: Ortsvorsitzender Jürgen Rubenbauer, Stellvertreter Martin Hollweck, Kassenverwalter Josef Piehler, Schrift- und Geschäftsführer Martin Hollweck, Beisitzer: Elisabeth Polster, Willibald Hertwich, Delegierte: Jürgen Rubenbauer und Josef Piehler, Kassenprüfer: Rainer Angermann und Heinz Fasoldt.

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