Felssicherung: Straßensperrungen bei Kastl

Um mögliche Felsstürze zu verhindern, müssen bei Kastl Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden, die Arbeiten beginnen am Dienstag. Autofahrer müssen sich auf Behinderungen einstellen.

Das marode Gestein am sogenannten Zigeuner- oder schwarzen Felsen bei St. Lampert wurde 2016 mit zwei Sprengungen beseitigt. Auch jetzt wird an der B299 und an der Staatsstraße 2235 bei Kastl und Pfaffenhofen wieder gearbeitet: Möglichen Felsstürzen soll vorgebeugt werden.
von Miriam Wittich Kontakt Profil

Zur Beseitigung potenzieller Felssturzgefahren bei Kastl starten am kommenden Dienstag, 4. Februar, Sicherungsmaßnahmen. Gearbeitet wird an der Staatsstraße 2235 östlich von Kastl, außerdem an der Bundesstraße 299 östlich von Kastl sowie östlich und westlich von Paffenhofen.

"Glücklicherweise lassen sich die hierzu notwendigen Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchführen", heißt es in einer Pressemitteilung des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach. So könne eine größere Beeinträchtigung des Verkehrs verhindert werden, auf die Einrichtung einer Umleitungsstrecke wird verzichtet.

Bei Fällungen unmittelbar angrenzender Bäume sowie beim "Abwurf" labiler Fels-Teile werde es sich jedoch aus Sicherheitsgründen nicht vermeiden lassen, den Verkehr kurzfristig komplett anzuhalten. Voraussichtlich dauern die Arbeiten bis Mitte März - abhängig jedoch von den Witterungsverhältnissen.

Das Bauamt bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, sich auf die Situation einzustellen. Unvermeidbare Behinderungen sollten bei der individuellen Fahrtplanung berücksichtigt und ein entsprechender Zeitpuffer eingeplant werden.

Um das Baupersonal nicht zu gefährden und Beeinträchtigungen des straffen Bauablaufes zu vermeiden, "ersuchen wir alle Verkehrsteilnehmer im Umfeld der Baumaßnahmen um eine rücksichtsvolle und besonders aufmerksame Teilnahme am Straßenverkehr".

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