Vor kurzem gab's einen besonderen Anlass im Friseursalon von Albert Fromm in Kastl. Seine "zwei Engel", wie Fromm Gislinde Öchsl und Steffi Fuchs bezeichnete, feierten ihr 40- beziehungsweise 20-jähriges Betriebsjubiläum.
Fromm bedankte sich bei seinen Mitarbeiterinnen, die beide bei ihm schon das Friseurhandwerk erlernt haben, für ihre langjährige Treue und für das menschliche Miteinander. "Gerade in den zuletzt schwierigen Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass man versierte Fachkräfte hat, auf die man sich verlassen kann und die die immer anspruchsvollere Kundschaft zufrieden stellt", so Fromm. Er sprach auch über die Schwierigkeiten Lehrlinge und einen Nachfolger für den Salon zu bekommen.
Als Dankeschön für die Mitarbeiterinnen gab es ein Kuvert und je einen Blumenstrauß von Lisa Fromm, der Frau des Chefs. Scherzhalber betonte Albert Fromm, dass er Gislinde Öchsl schon länger kennt als seine Frau.
Josef Vogl, Betriebsberater der Handwerkskammer Niederbayern–Oberpfalz, dankte ebenso den beiden Friseur-Gesellinnen und übergab eine Ehrenurkunde und die goldene beziehungsweise silberne Ehrennadel der Handwerkskammer.
Anschließend lud Albert Fromm zum Mittagessen in den Kastler Forsthof ein, wo noch eine Anekdote erzählt wurde. Demnach wollte ein Kunde Mitte der 80er Jahre eine Rasta-Frisur. Da die Zöpfe aber gerade erst in Mode gekommen waren, musste man sich einer speziellen Maschine behelfen. Vom örtlichen Metzger lieh man sich einen Wurstklippser. Das funktionierte wunderbar, nur wenn der Kunde den Kopf schüttelte, klingelte es wie an Weihnachten.



















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