Mit einer digitalen Jugendumfrage nimmt der Kastler Jugendbeauftragte, Marktrat Jürgen Rubenbauer aus Pfaffenhofen, seine Arbeit auf. Alle Jahrgänge von 1998 bis 2009 sind aufgerufen, mitzumachen. Bürgermeister Stefan Braun und dier Gemeindeverwaltung unterstützen die Aktion. Es ist die erste ihrer Art in Kastl, vielleicht sogar im Landkreis.
Im Vorfeld hat sich Jürgen Rubenbauer, der im Vorstand verschiedener Vereine und der Feuerwehr Pfaffenhofen ist, und selbst Kinder im Umfragealter hat, mit Anita Kinscher in Verbindung gesetzt. Mit der Beauftragten für die kommunale Jugendarbeit des Landkreises hat er die Inhalte der Befragung geklärt. Inzwischen läuft diese erste digitale Jugendumfrage in Kastl. Sie umfasst 20 Fragen, bietet aber auch die Möglichkeit, eigene Anmerkungen unterzubringen. Rund 250 junge Kastler wurden angeschrieben: Sie können sich über einen QR-Code und einen Link anonym an der Umfrage beteiligen.
Wünsche sind erwünscht
Wie verbringst du deine Freizeit? Fühlst du dich wohl in der Gemeinde? Bist du Mitglied und aktiv in einem Verein? Solche Fragen werden gestellt. Es geht um Verbesserungen in der Freizeitgestaltung, um Themen wie Wohnumfeld, Erreichbarkeit, Wegeanbindung, Mediennutzung und eigene Interessen. Außerdem können auch persönliche Anregungen und Wünsche, die nicht abgefragt werden, anonym mitgeteilt werden.
Antworten bis 31. Januar
Jürgen Rubenbauer und Bürgermeister Stefan Braun hoffen, dass das Interesse bei den Jugendlichen groß ist und bis zum Umfrageende am 31. Januar möglichst viele der 250 Anfragen beantwortet zurückkommen. Jürgen Rubenbauer zitiert dazu den Autor Mark Twain: "Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt." Bisher gibt es rund 30 Prozent Rückmeldungen. Der Jugendbeauftragte hofft nun, dass dieses Ergebnis bis zum 31. Januar noch erheblich steigt. Die Antworten werden dann zusammengestellt und sollen dazu beitragen, Kastl und die anderen Ortschaften für Jugendliche schöner und innovativer zu gestalten.















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