Kastl setzt künftig wieder auf sein Ortszentrum

"Innen statt außen" soll es in Kastl künftig heißen. Gemeint ist ein neues Förderprogramm der Staatsregierung für die flächenschonende Sanierung und Verbesserung der alten Ortskerne.

Das Pfistermühlbrückerl über den Triebwerkskanal ist fertig- die Sanierung und der Weiterbau der Verbindung zur Hohenburger Straße gestalten sich schwierig. Wasser und Versorgungsleitungen entlang der Häuser verzögern die Bauarbeiten.
von Autor JPProfil

Bürgermeister Stefan Braun berichtete in der Sitzung des Gemeinderats von einem neuen, flächenschonenden Bauförderprogramm der Staatsregierung: "Innen statt Außen", für das sich Kastl bewerben wird. Die Bauinitiative hat die Ziele der Wiedernutzbarmachung des Ortskerns, der Attraktivitätssteigerung des gesamten Innerortsbereichs, den Flächenverbrauch zu reduzieren sowie Barrierefreiheit und Strukturstärkung des Ortkerns einschließlich Straßen und Brückenbau.

Dabei könne es Fördermittel von bis zu 90 Prozent nicht nur für die Gemeinden sondern auch für Privatvorhaben geben. Da Kastl bereits seit einigen Jahren ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) habe, könne die gesamte Städtebauförderung des Marktes ins neue Förderprogramm mit einem wesentlich höheren Fördersatz übernommen werden.

Die Holzteile im Kircherl in St. Lampert sind vom Holzbock massiv befallen. Deshalb muss eine ausreichende Begasung von einer Spezialfirma am Mittwoch erfolgen. Auf der Tagesordnung stand die Anmeldung für die Städtebauförderung. Derzeit wird die Verbindung von der Hohenburger Straße zur B 299 gebaut, gleichzeitig die Hohenburger Straße barrierefrei umgestaltet. Als weitere Maßnahmen sind der Parkplatz beim Armenspital und der Umbau des Armenspitals selbst in eine Pflegeeinrichtung geplant - in den nächsten Jahren. Fürs kommunale Förderprogramm werden auch wieder Mittel bereitgestellt. Insgesamt geht es um rund 1,7 Millionen Euro an bewilligten Mitteln, die Gesamtausgaben betragen rund 3,3 Millionen Euro.

Weiter teilte der Bürgermeister dem Gemeinderat mit, dass auf Gemeindegrund in der Nähe des Hochbehälters an der Straße von Giggelsberg nach Wolfsfeld ein Funkmast gebaut werden soll, der die Umgebung von Wolfsfeld aus dem Funkloch holt. Im Punkt Baumaßnahmen wurde gekannt gegeben, dass die Außenanlagen des Kindergartens jetzt endgültig fertig sind. Gleiches gelte auch fast schon für die Verbindung von der Hohenburger Straße zur B 299 mit den Brücken. Allerdings würden sich die weiteren Bauarbeiten wegen zahlreicher Leitungen und neuer Wasserschieber als zeitaufwendig und schwierig erweisen.

Die Dorferneuerung in Pfaffenhofen kommt voran. Die Kirwa beim Gasthaus Schweppermann kann trotz der Bauarbeiten stattfinden. Auch die Gemeindeverbindungsstraße von Pattershofen nach Brunn wird voraussichtlich Ende Oktober fertig und geteert sein. Am Parkplatz Brauhausgasse und am alten Bahnhof in Kastl werden demnächst die E-Ladesäulen für E-Fahrzeuge installiert. Auch die Dachterrasse des Feuerwehrzentrums ist jetzt fertig und begehbar. Zum Abschluss wurde noch die Frage des Parkens beim neuen Kindergarten behandelt. Stefan Braun betonte ausdrücklich, dass die Parkflächen rund um den Kindergarten Privatbesitz der Kirche und nur für die Eltern kurzzeitig bestimmt sind, die ihre Kinder bringen und abholen. Ebenso müssen die Parkplätze für die Bediensteten des Kindergartens frei bleiben. Für Anwohner gilt ausdrücklich das Parkverbot.

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