In Kastl Trauercafé eröffnet

Haben das neue Kastler Trauercafe in einer Feierstunde aus der Taufe gehoben (von links): Dekan Elmar Spröttle, Pfarrer Johannes Arweck, Waltraud Geitner, Pfarrvikar Thomas Sanikommmula, Andrea Brusko-Ulrich, Hilde Forst, Angela Häring, Monika Breunig, Elisabeth Weigl und Georg Fröhler sowie Bernd Roithmeier mit seiner Sitar (in der Mitte sitzend).
von Autor JPProfil

Als dritte solche Einrichtung in der Region neben Amberg und Hirschau wurde im Pfarrhof auf der Kastler Klosterburg ein Trauercafé eröffnet. Träger der Einrichtung sind der Hospizverein Amberg, der Pfarrverband Kastl-Illschwang-Ursensollen sowie der Katholische Frauenbund Kastl.

Die Kastler Katechetin Waltraud Geitner hatte das Projekt vorbereitet und das Bistum Eichstätt, den Katholischen Frauenbund Kastl und den Hospizverein Amberg ins Boot geholt. Zur Eröffnung trafen sich Vertreter der katholischen Kirche, des Frauenbunds und des Hospizvereins im ehemaligen Pfarrbüro in Kastl. Dabei wurde auch das neue Wandkreuz gesegnet. Dritte Bürgermeisterin Monika Breunig bedankte sich im Namen der Marktgemeinde Kastl bei allen Verantwortlichen, dass sie dieses Projekt, das bei Verlustängsten die Menschen trösten könne, in Kastl initiiert haben. Bernd Roithmeier umrahmte die Feier musikalisch mit seiner indischen Sitargitarre.

Sinn und Zweck eines Trauercafés ist es, unter der Regie einer Fachkraft mit ebenfalls Betroffenen und Gleichgesinnten über schwere Schicksalsschläge, Verluste und Ängste zu sprechen und so wieder zu neuem Lebensmut zu gelangen. Unter dem Motto "Getragen, gestärkt und gehalten" findet jeden ersten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr eine Zusammenkunft statt, bei der betroffene Menschen durch Gespräche und das Aufzeigen von Lösungen befähigt werden sollen, neue Chancen im Leben zu ergreifen.

 

 

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