Kastler Kirwa im Internet mit Spende für Senioren

Wenn wegen Corona eine richtige Kirwa nicht geht, dann wird sie halt ins Internet verlegt. Die Kastler Kirwaleut' haben das gemacht. Und dabei sogar eine Spende fürs Seniorenheim zusammenbekommen.

Die Kastler Kirwaleut hatten ihren Spaß, auch online, und überraschten das Seniorenheim mit einer 450-Euro-Spende (von links): Petra Graml, Olga Hiller, Heimleiterin Monika Breunig, Martin Lindner und Maximilian Geitner.
von Autor JPProfil

Corona hatte auch heuer die Kastler Kreizkirwa Mitte Mai verhindert. Aber die Kirwaleut' ließen sich etwas einfallen und feierten einfach virtuell. So war die Kreizkirwa 2021 als halbstündiger Film auf Youtube zu sehen. Wie bei einer richtigen Kirwa gab's auch einen Kirwabaum, geholt von Sebastian Niebler und Arno König. Allerdings war er mit knapp neun Metern etwas kleiner als gewohnt. Aufgestellt wurde er trotzdem mit einem Bagger im Niebler-Garten. Die Kastler können wegen der Enge des Kirwaplatzes den Baum nur so und nicht per Hand aufstellen: Diese Tradition sollte auch virtuell nicht gebrochen werden. Ausgetanzt wurde nach Coronaregeln, Gstanzln gab's auch und Thomas Gradl von den Roum Boum fungierte als Musikant, Unterhalter und als Kirwabaumversteigerer. Auch dieser Baum kam nämlich unter den Hammer, diesmal eben per Internet.

Maximilian Geitner vom Kastler Kirwaverein freute sich, dass sich soviel Kirwafreunde aus Kastl, Pfaffenhofen und Utzenhofen eingeschaltet hatten und amerikanisch mitsteigerten. Tom Gradl animierte seine Kirwafreunde zum Spenden. Bei 200 Euro war dann Schluss und Maximilian Geitner vom Kastler Kirwaverein doppelte die Summe auf, die dem Seniorenheim gespendet werden soll. Ein Gönner legte dann nochmals 50 Euro drauf. Frotzelnd meinte der Chefversteigerer: "A Keilholz gibt’s desmal net." Den Gewinnern Martin Bäuml und Martin Lindner versprach er, das Holz des Kirwabaums mache immerhin "für a halbe Stund warm".

Im Garten des Seniorenheims wurde jetzt die Spende der 450 Euro übergeben. Dabei waren vom Kastler Kirwaverein Maximilian Geitner und Martin Lindner, Heimleiterin Monika Breunig und die Alltagsbetreuerinnen Olga Hiller und Petra Graml. Monika Breunig freute sich über die unerwartete Spende – ermöglicht sie doch die Anschaffung einer Gartensitzgruppe für die Alltagsbetreuung der Senioren. Sie dankte sich allen, die gespendet hatten, für die tolle Idee und dafür, dass man auch in Coronazeiten die älteren Menschen nicht vergessen hat.

 

 

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