Kastl im Landkreis Amberg-Sulzbach
15.06.2022 - 10:31 Uhr

Kastler Seniorenheimleiterin Monika Breunig in den Ruhestand verabschiedet

Die langjährige Leiterin des Seniorenheims in Kastl wird in den Ruhestand verabschiedet, ihr Nachfolger vorgestellt (von links): der neue Heimleiter Patrick Müller, BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller, die scheidende Monika Breunig, Bürgermeister Stefan Braun, BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann, Stationsleiterin Sophie Hambrick und stellvertretende Heimleiterin Erika Wittmann. Bild: jp
Die langjährige Leiterin des Seniorenheims in Kastl wird in den Ruhestand verabschiedet, ihr Nachfolger vorgestellt (von links): der neue Heimleiter Patrick Müller, BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller, die scheidende Monika Breunig, Bürgermeister Stefan Braun, BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann, Stationsleiterin Sophie Hambrick und stellvertretende Heimleiterin Erika Wittmann.

Nach über 40 Jahren als Leiterin des BRK-Seniorenheims in Kastl ging Monika Breunig jetzt in den Ruhestand. Patrick Müller wurde als ihr Nachfolger vorgestellt. BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann würdigte in seiner Laudatio, dass Breunig auch bei schwierigen Situationen Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt habe und ein positives Aushängeschild der Pflege im Landkreis, des Bayerischen Roten Kreuzes sowie der politischen Seniorenarbeit gewesen sei.

BRK-Kreisgeschäftsführer Sebastian Schaller sagte, dass er sich das Seniorenheim Kastl ohne Monika Breunig gar nicht vorstellen könne. „Das Kastler Heim war immer ein Aushängeschild für erfolgreiche Pflege und ausgezeichnete Pflegequalität“, sagte er. Ihrem Nachfolger Patrick Müller wünschte er eine glückliche Hand. Bürgermeister Stefan Braun dankte Breunig als Leiterin der wichtigsten Einrichtung und des größten Arbeitgebers in der Marktgemeinde für ihre vielen Jahre aufopferungsvolle Arbeit. Das Heim und die Arbeit mit den Senioren seien bei ihr an oberster Stelle gestanden. Nachfolger Patrick Müller bedankte sich bei Breunig für all die Jahre, die sie ihn gefordert und gefördert habe. In ihrer Abschiedsrede ließ Monika Breunig ihr fast 50-jähriges berufliches Leben Revue passieren. Sie sprach dabei auch den Wandel in der Pflege hin zu einem „Bürokratiemonster“ an. „Der Patient und Heimbewohner wurde ein betrieblicher Faktor, der den Stellenschlüssel und die Wirtschaftlichkeit des Heims bestimmt“, kritisierte sie. Nicht mehr der Mensch stehe im Vordergrund, sondern die Dokumentation und die Bürokratie bestimmten das Leben der Heimbewohner und Pflegekräfte. Die größte Herausforderung sei zum Ende ihrer Dienstzeit die Pandemie gewesen. Die neuen Herausforderungen seien nur mit einem starken Team zu bewältigen gewesen. Sie beglückwünschte ihren Nachfolger und übergab ihm die Schlüssel fürs Heim.

 
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