Praktischer Klimaschutz im Markt Kastl

Eine gewisse Vorreiterrolle in der Region nimmt der Markt Kastl mit seinem Aktionstag zu Klimaschutz und Biodiversität in der Praxis ein. Am Sonntag, 15. September ist die Bürgerschaft von 13 bis 17 Uhr zum Anschauen eingeladen.

Zum 1. Klimaschutztag ist am Sonntag, 15. September, nach Kastl eingeladen. Mit dabei (von links): Bürgermeister Stefan Braun (Markt Kastl), Norbert Bleisteiner (Leiter Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf), Linda Lorenz (Vorsitzende Verein für Landesbau und Gartenpflege Kastl) und Harald Ebenhöch (Raiffeisenlagerhaus Ursensollen).
von Paul BöhmProfil

Mit diesem Schausonntag informiert der Markt Kastl über verschiedene Aktivitäten zum Thema des Jahres „Klimaschutz und Biodiversität in der Gemeinde“. Wie Bürgermeister Stefan Braun anmerkt, sind die Maßnahmen bereits realisiert und werden von der Gemeinde seit geraumer Zeit begleitet. Umgesetzt werden sie von Vereinen und Privatpersonen aus der Region.

Kooperationspartner des Marktes sind das Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf, der Verein für Gartenbau und Landespflege Kastl und die Familie Hüttner aus Legenloh. Mit diesem Informationstag geht Kastl dieses aktuelle Thema an. Am Sonntag, 15. September, kann man sich von 13 bis 17 Uhr davon überzeugen, dass schon einiges gemacht worden ist.

Orte sind der Mennersberg mit einer Blühfläche, der Klosterberg mit der Vorstellung des Nahwärmenetzes und die gemeindliche Streuobstwiese bei der Ortschaft Hochhaus. An jeder der drei Stationen werden um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr praktische Vorführungen angeboten.

Auf dem Mennersberg zeichnen der TuS Kastl, das Raiffeisenlagerhaus Ursensollen und die Jungbauern Amberg dafür verantwortlich. Biodiversität am Beispiel von Blühflächen und Zwischenfruchtanbau und nicht zuletzt die Besichtigung der Übergabestation Wärmenetz, samt Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder runden dieses Segment ab. Die Jungbauern Amberg zeigen zu jeder vollen Stunde mit drei beeindruckenden Traktoren und dazugehörige Anbaugeräte für klima- und bodenschonenden Landtechnikeinsatz auf dem Feld.

Auf dem Klosterberg kann man das mit Hackschnitzel und Abwärme aus Biogas betriebene Nahwärmenetz der Familie Hüttner erkunden. Die Funktionsweise des Nahwärmenetzes mit seinen vierzig Wärmeabnehmern wird erläutert. Regionale Waldhackschnitzel und Biogaswärme ersetzen ca. 200 000 Liter Heizöl pro Jahr. Ein 400-PS-Hacker zeigt, in welcher Form heutzutage Hackschnitzel entstehen.

Zu einer Besichtigung der gemeindlichen Streuobstwiese bei der Ortschaft Hochhaus gehört nicht nur das richtige Pflanzen eines Obstbaumes, sondern auch verschiedene Power-Streuobstgetränke und andere Spezialitäten zum Probieren. Der Verein für Gartenbau und Landespflege Kastl betreut seit vielen Jahren dieses besondere Kleinod. Vorführungen zum Baumpflanzen sind jede volle Stunde. Es wird vom Verein ein Kinderprogramm angeboten und für die empfehlenswerte Obstsorte für den Hausgarten kann man sich wertvolle Tipps einholen.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist an jeder der drei Stationen gesorgt. Weitergehende Informationen und eine Anfahrtsskizze unter www.kastl.de.

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