Tag der offenen Gartentür in Utzenhofen: Große Hitze, großer Andrang

Eine "Höhle für böse Frauen" gab es, aber auch Hochbeete oder Genussorte im Garten: Utzenhofen präsentierte all dies am Sonntag beim Tag der offenen Gartentür. Trotz sengender Hitze zogen ganze Besucherströme durchs Dorf.

Ein Garten ist auch zum Verweilen da.
von Autor MMAProfil

Picobello herausgeputzt hatte sich der ganze Ort und die vier offenen Gärten überraschten durch ihre Vielfalt. Da lockte ein "hängender Garten" (Dachgarten), ein Nutz- und Tiergarten, ein feines, verträumtes Areal oder ein künstlerisch-witziges Entdeckergrundstück. Die vielen Besucher zollten allen größten Respekt und viel, viel Lob.

Ein Streifzug durch die Gärten

Utzenhofen bei Kastl

Ein Erfolgsmodell

"Ein absolutes Erfolgsmodell" sei der bayernweite Tag der offenen Gartentür, sagte Landrat Richard Reisinger, der den Besitzern und Besuchern der "mustergültigen Beispiele" viel Freude wünschte.

Kastls Bürgermeister Stefan Braun dankte besonders der Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins, Christa Eichenseer, für das "zugeschneiderte hervorragende Angebot" sowie der Krieger- und Soldatenkameradschaft fürs Grillen, dem DJK für den Getränkeverkauf, dem OGV fürs Anbieten von Kaffee und Kuchen und nicht zuletzt der Feuerwehr für die Verkehrsregelung. Der ganze "Stern des Südens", nämlich alle im Dorf, hätten mitgewirkt, so dass er stolz "ein herzliches Vergelt's Gott der Dorfgemeinschaft" sagen könne.

Viele Tiere gab es bei Familie Fischer am Zapflbach zu sehen - das begeisterte vor allem die Kinder.
Gut, dass es auch ein bisschen Schatten gab. Die Gluthitze war für alle eine Heruasforderung.
Romantik pur gab es bei Familie Eichenseer.
Ob er auch einmal ein Gärnter wird?
Rudi Forster (re.) erklärte gerne seinen künstlerisch verspieltenund doch durchdachten Garten
Auf einen gelingenden "Tag der offenen Gartentür" wurde am Vormittag angestossen.
Auch für den Leib war gesorgt.
Nicht nur in Donhausers Garten kam man sich vor wie diese neugierige Maus.
Kunst im Forster-Garten.
Diese Besucher waren sicher keine Armleuchter

Ströme von Besuchern

Kreisfachberaterin Michaela Basler lobte die "offenen Ohren", die sie in Utzenhofen gefunden hatte. Sie würdigte die große Mühe und den "logistischen Aufwand" der Beteiligten, was in einem "erlebnisreichen Tag" ende. Tatsächlich zogen trotz sengender Hitze ganze Besucherströme durchs Dorf, um Donhausers Dachgarten, Eichenseers Erholungsdomizil und am Zapflbach bei Familie Fischer die vielen Hühner, Gockel, Enten, Gänse, Tauben, Fasanen, Hasen, Katzen und Fischen und natürlich auch den Hochbeet-Nutzgarten zu entdecken.

Rudi Forsters schlitzohriger Künstlergarten verblüffte, da man dort tausendfache Entdeckungen machen konnte. Es wartete gleich am südlichen Eingang eine "Höhle für böse Frauen", weiter oben ein halb eingegrabener Gärtner, eine Ecke war "Treffpunkt für Armleuchter" - und noch vieles andere mehr amüsierte Groß und Klein.Weitere Bilder und ein Video: www.onetz.de/

Was alles so in einen Forster-Einkaufwagen passt!

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