26.06.2019 - 18:05 Uhr
Utzenhofen bei KastlOberpfalz

Tag der offenen Gartentür ein Traum

Zum Tag der offenen Gartentür am Sonntag, 30. Juni, freuen sich vier Familien in Utzenhofen (Kastl/Landkreis Amberg-Sulzbach) auf Besucher. Die erleben vier ausgefallene Gärten.

Hereinspaziert zum Tag der offenen Gartentür in Utzenhofen: Hier gibt es am Sonntag, 30. Juni, viel zu sehen und zu fachsimpeln. Und für Bewirtung sorgen die Gastgeber auch.

Kaum zu glauben: Christa Donhauser zeigt mit ihren Händen etwa 30 Zentimeter Abstand. So dünn ist die Schicht, auf der ihr Dachgarten wächst - direkt über der Werkstatt ihres Mannes.

Spezielle Kupfer- und Alu-Matten ermöglichen es, dass nichts durchwurzelt und Christa genau hier ihren Traum verwirklichen konnte. Ein Staudengarten, in den auch gleich der angrenzende Fels mit eingebaut wurde. Nur auf ihre geliebten Rosen muss die Utzenhofenerin verzichten: In diesem speziellen Garten dürfen es nur Flachwurzler sein.

Beete gießen sich selbst

Bei Gudrun Fischer fallen als erstes die großen Hochbeete vor ihrem Haus auf: "Die wollt ich haben, wegen dem Bücken", sagt sie lachend. Eine Spezialkonstruktion ihres Mannes. Aus Beton. Doch das sieht man nicht, die großen Behälter sind hübsch mit Holz verkleidet. Und haben sogar eine integrierte Bewässerung. Aber der traut Gudrun noch nicht ganz über den Weg. Sie gießt ihre Erdbeeren und die üppig wachsenden Gemüsepflanzen lieber noch "per Hand". Hinter dem Haus breitet sich der eigentliche, große Familiengarten aus. Rasen, auf den jeder Golfplatz neidisch wäre ("Das macht mein Mann: Mähen, mähen, mähen), dazu ein Teich, mehrere Bachläufe, die man fernsteuern kann (das System ist ein Werk des Sohnes) und natürlich jede Menge selbstgezogene Blumen.

Kurioses an allen Ecken

Bei Rudi Forster sind die bunten Blüten nicht die Hauptsache: Hier gartelt einer, der ein begeisterter Sammler und Tüftler ist. Alles, was der Rudi von allen möglichen Fundorten zusammenträgt, ist irgendwie kurios, manches auch einfach nur lustig. Und vieles hat sogar eine Funktion - etwa zur Bewässerung. Betonringe aus dem alten Klärwerk hat der Rudi zum Hochbeet umgebaut, in seinem Gewächshaus erleichtert ihm ein ausgeklügelter Rutsch-Sitz das Unkrautzupfen. Ein ziemlich einzigartiger Garten, eher ein spezielles Freiluft-Museum.

Das Wohnen unter freiem Himmel ist das Thema bei Karin Eichenseer: Sie liebt ihren Garten, zu jeder Tages- und Wochenzeit, wie sie sagt. Und sie hat für jede Zeit auch eine besonders gemütliche Ecke eingerichtet und dekoriert: der Strandkorb am Teich, die lauschige Paletten-Laube unterm Fliegennetz-Baldachin zwischen den Bäumen, die Liegen, zu denen sich irgendwann ein Pool gesellen soll, der sich durch die richtigen Pflanzen selbst klärt. Den Traum will sich Karin noch erfüllen. Im Kopf hat sie schon alles durchgeplant. Aber zuerst freut sie sich, am Sonntag Gastgeberin beim Tag der offenen Gartentür zu sein.

Der Tag der offenen Gartentür in der ganzen Oberpfalz

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