Tauberer fliegen aufs neue Domizil

Freude herrscht bei den Kastler Brieftaubenzüchter. Sie können ihr neues Domizil, die Einsatzstelle im alten Feuerwehrgerätehaus beziehen. Aber es gibt auch Ärger.

Die Geehrten der Kastler Tauberer mit (von links) Harald Ebenhöch, Willi Fehlner, Michael Wisgickl, Stefan Braun, Georg Eichenseer, Lothar Ried und Georg Stepper.
von Autor JPProfil

Die Jahreshauptversammlung der Kastler Brieftaubenfreunde im Gasthaus Eichenseer in Dettnach stand unter der Leitung des Vorsitzenden Willi Fehlner. In seinem Rechenschaftsbericht dankte er Bürgermeister Stefan Braun für die Bereitstellung der neuen Einsatzstelle im alten Feuerwehrhaus in Kastl durch den Markt. Außerdem hat sich der Mitgliederstand um sechs neue Brieftaubenfreunde auf 68 erhöht. Auch in sportlicher Hinsicht war 2018 ein erfolgreiches Flugjahr, trotz der enormen Hitze. Durch die umsichtige Entscheidung der Flugleiter, die im Interesse der Tiere Flüge verkürzt oder abgesagt haben, waren keine nennenswerten Verluste bei den Tauben zu verzeichnen. Im sportlichen Bereich waren Harald und Michael Ebenhöch mit ihren Siegertaube erfolgreich, ebenso hatten Michael Wisgickl und Willi Fehlner Siegertauben.

Der Vorsitzende dankte Heidi Kölbl, bei der sieben Jahre lang die Einsatzstelle untergebracht war. Ohne sie gäbe es die Kastler Brieftauberer nicht mehr. Ebenso würdigte er Roland Bösl, Georg Stepper und Lothar Lutter, die bereits Boxen und Arbeitsmittel von der alten in die neue Einsatzstelle gebracht haben. Wenn der Umzug abgeschlossen ist, wird man sich in der neuen Einsatzstelle häuslich einrichten und ein Schmuckstück und gemütliches Heim aus der neuen Einsatzstelle machen, hieß es.

Abschließend zog Willi Fehlner allerdings ein bitteres Fazit: "Es gibt Organisationen in unserem Land, die aus radikaler, ideologischer Verblendung unser Land zerlegen und kaputt machen und dabei noch von Regierungsorganisationen unterstützt werden." Fehlner bezeichnete PETA als "radikalisierte Tierschutzorganisation", die das Pferdekutschenfahren und den Jahrhunderte alten Brieftaubensport verbieten wolle und verhindert habe, "dass der Taubensport ins Weltkulturerbe aufgenommen wird". "Man ist angetreten, den Menschen ihre Vorlieben und Hobbys zu verbieten."

Abschließend dankte Bürgermeister Stefan Braun den Kastler Brieftauberer für das gesellschaftliche Engagement in der Gemeinde, wünschte ein erfolgreiches Reisejahr 2019 und hoffte, dass sich die Taubenfreunde in der neuen Einsatzstelle im ehemaligen Kastler Feuerwehrhaus wohlfühlen.

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