Teil der Straße Pattershofen-Brunn fertig saniert

Da holpert nichts mehr: Der schlechteste Teil der Gemeindeverbindungsstraße Pattershofen-Brunn wurde in interkommunaler Zusammenarbeit zwischen den Marktgemeinden Kastl und Lauterhofen in zwei monatiger Bauzeit saniert.

Die beiden Bürgermeister Stefan Braun und Ludwig Lang (Mitte) durchschneiden symbolisch das Absperrband und nehmen die sanierte Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Hallerbrunnen (Hintergrund) und Pattershofen (Kastl) in Betrieb. Sie ist Teil des vielbefahrenen Fünf-Flüsse Radwegs.
von Autor JPProfil

Die vor allem bei Radfahrern beliebte Strecke (Fünf-Flüsse-Radweg) entlang der Lauterach von Brunn nach Pattershofen wurde jetzt im marodesten Teilabschnitt zwischen dem Hallerbrunnen und Pattershofen saniert und den modernen Verkehrsverhältnissen angepasst. Das Sträßchen wurde zwar vor Jahrzehnten „staubfrei“ gemacht, allerdings waren damals die landwirtschaftlichen Fahrzeuge noch keine drei Meter breit und tonnenschwer. Vor allem im Begegnungsverkehr war die Verbindung eine Katastrophe.

Deshalb wurde vom Lauterhofener Marktrat Helmut Benzinger die Idee vorgebracht, das Lauterachsträßchen in interkommunaler Zusammenarbeit zwischen Lauterhofen und Kastl mit Zuschuss der ländlichen Entwickung in Tirschenreuth zu sanieren.

Gesagt, getan. Die beiden Bürgermeister Ludwig Lang und Stefan Braun setzten sich zusammen und holten sich das Amt für ländliche Entwicklung mit ins Boot, das landwirtschaftliche Verbindungswege bezuschusst, wenn sie den modernen Anforderungen nicht mehr entsprechen.

Nach rund zwei Monaten Bauzeit von Mitte September bis Mitte November waren die Sanierungsarbeiten beendet. Die Straße mit einer Länge von etwa 500 Metern wurde auf 3,50 Meter verbreitert, der entsprechende Unterbau erstellt und mit einer passenden Asphaltdecke abgeschlossen. Außerdem wurden drei Ausweichstelle für den Begegnungsverkehr (5,50 Meter Gesamt-Breite) eingeplant. Nun wurde die Straße offiziell mit der traditionellen Bandzeremonie zwischen der Baufirma Ingenieur Michael Hierl sowie den beiden Bürgermeistern Ludwig Lang und Stefan Braun übergeben.

Beide Bürgermeister bedankten sich bei der Baufirma für die raschen Arbeiten, bei Thomas Köstler von der ländlichen Entwicklung in Tirschenreuth für die unbürokratische Abwicklung und beide betonten auch die problemlose interkommunale Zusammenarbeit der beiden Gemeinden beim Bau. Insgesamt hat das Projekt rund 300 000 Euro gekostet, hieß es. Davon sind 230 000 Euro Baukosten, der Rest Planungs- und Ermittlungskosten. Das Amt in Tirschenreuth bezuschusst das Projekt mit 75 Prozent, so dass auf jede Gemeinde rund ein Anteil zwischen 50 000 bis 60 000 Euro zu kommt. Ein geringer Preis, Angesichts des Ärgers, den diese marode Verbindung schon verursacht hat, so die Meinung der Beteiligten.

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