Langjährige Mitglieder ehrte der VdK-Ortsverband Kastl bei seiner Mitgliederversammlung in der Burgschänke in Heimhof. Bürgermeister Stefan Braun wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der Krieg in der Ukraine auch Flüchtlinge nach Kastl gebracht habe. Die unterzubringen, sei nicht leicht gewesen. Da die Kastler Klosterburg nach dem Zweiten Weltkrieg Anlaufstelle und Unterkunft für Flüchtlinge gewesen sei, habe Kastl eine besondere Verantwortung, auch heute die Flüchtlinge aus der Ukraine unterzubringen und zu integrieren.
VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty bemerkte, dass die Coronakrise gerade für ältere Menschen nicht nur gesundheitlich schwierig, sondern auch teuer sei. Steigende Energie- und Lebensmittelpreise aufgrund des Krieges in der Ukraine verstärkten die Altersarmut zusätzlich. Der VdK als eine Selbsthilfeorganisation biete ehrenamtliche Hilfe für kranke, arme und sozial schwache Bedürftige, aber auch für Flüchtlinge.
Vorsitzender Hermann Kucharski erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an Veranstaltungen des VdK-Ortsverbands, bei denen die sozialen Kontakte gerade in Pandemiezeiten gefördert worden seien. Auch habe er in Rentenfragen beraten und geholfen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten mit Corona und Ukrainekrise sei es wichtig, soziale Ungerechtigkeiten abzufedern und die Eigenständigkeit zu bewahren.
Geehrt wurden für 20 Jahre VdK-Mitgliedschaft Cornelia Biller, Alois und Georg Gradl sowie für 10 Jahre Manfred Donhauser. Besprochen wurde eine Fahrt in den Bayerischen Landtag und ein Tagesausflug, eventuell nach Pottenstein.













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