Die Beamten stellten drogentypische Auffälligkeiten fest. Daraufhin wurde der 17-Jährige durchsucht. Er nahm plötzlich einen unbekannten Gegenstand aus seiner Zigarettenschachtel und steckte sich diesen in den Mund. Anschließend rannte er davon, informiert die Polizei. Die kontrollierenden Beamten der Polizeiinspektion Marktredwitz nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn kurze Zeit später festhalten. Sie forderten ihn auf, den Gegenstand auszuspucken, was er jedoch nicht tat. Weiterhin leistete er massiven Widerstand gegen die eingesetzte Streifenbesatzung, weshalb er zu Boden gebracht werden musste, heißt es im Polizeibericht. Der Jugendliche schluckte dann den Gegenstand.
Gegenüber den Polizisten gab er zu, dass es sich um eine geringe Menge Marihuana gehandelt habe. Im Klinikum Marktredwitz musste er sich dann im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen. Die Weiterfahrt wurde ihm unterbunden und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Mutter des 17-Jährigen verständigt. Diese konnte ihren Sohn auf der Dienststelle abholen.
Der 17-Jährige muss sich nun wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz und wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz, wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten. Der Bußgeldkatalog sieht für diese Verkehrsordnungswidrigkeit ein Bußgeld in Höhe von mindestens 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor. Hinzu kommt ein Vergehen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.













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