07.09.2018 - 15:06 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Fördergelder optimal nutzen

Bauen und Sanieren geht ins Geld. Jeder Bauherr freut sich deshalb, wenn er Fördermittel nutzen kann. Tipps dazu gibt es bei einem Info-Abend.

Daniela Pöhlmann (Stewog/Stadt), Uwe Zitzmann (Berater der Verbraucherzentrale) und Klimaschutzmanager Josef Neumann stellen die Förderprogramme vor.
von Externer BeitragProfil

Im Historischen Rathaus in Marktredwitz findet am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr ein kostenloser Vortag zum Thema „Fördermittel beim energieeffizienten Bauen und Sanieren“ statt. Verbraucher erhalten Informationen über die jeweiligen Förderprogramme und auch zur Höhe der zu erwartenden Förderung für verschiedene Vorhaben. Auch die Bedingungen der Antragsstellung werden erläutert. Im Anschluss an den Vortrag wird das mit dem Bürgerenergiepreis Oberfranken ausgezeichnete „Rote Haus“ (Hohe Gasse 1) aus dem Projekt „Energiewende zum Anfassen“ des Ingenieurbüros Zitzmann besichtigt, um ein gelungenes Beispiel zur energieeffizienten Sanierung zu sehen.

„Energieeffizientes Bauen oder Modernisieren hat viele Vorteile. Die Wohnqualität wird verbessert, der Wert des Hauses oder der Wohnung gesteigert und es wird natürlich auch Heizenergie eingespart“, so Referent Diplom-Ingenieur (FH) Uwe Zitzmann von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern. "Neben der Umwelt wird langfristig auch der Geldbeutel des Verbrauchers entlastet." Die Bundesregierung, die Bayerische Staatsregierung und vereinzelt auch Städte, Gemeinden oder Energieversorger stellen Fördermittel zur Verfügung, wenn Verbraucher energieeffizient neu bauen oder bauliche Modernisierungen vornehmen, die der Energieeinsparung dienen. Förderungen gibt es unter anderem für die Bereiche Heizung, Dämmung, Fenster, Türen, Lüftungsanlagen und Solarthermie sowie für die komplette Errichtung oder Sanierung besonders energieeffizienter Häuser.

Die Förderung des Wohnens in der Innenstadt ist erklärtes Ziel der Stadt Marktredwitz. "Denn so kann die Innenstadt wieder mehr belebt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Seitens der Stadt Marktredwitz wurde ein kommunales Förderprogramm aufgelegt. Leitbild für die Innenstadtentwicklung ist ein homogener Mix aus Einzelhandel, Dienstleistung, Gastronomie und Wohnen. Vor der Ausweisung neuer Gebiete zur Bebauung hat die Baulückenaktivierung und Nutzung vorhandenen Wohnraums Priorität.

Die Stadt Marktredwitz beobachtet ein Umdenken der Nutzer – das Interesse an der Innenstadt nehme kontinuierlich zu. Das zeige sich auch am großen Interesse an den Mehrfamilienhäusern Rößlermühlstraße und Kösseinaue, an der Vollbelegung der Stewog-Gebäude und an der großen Nachfrage am Benker-Areal. Moderner, zeitgemäßer Wohnraum sowie Raum für Dienstleister sei oft nicht vorhanden – sanierungsbedürftige Immobilien stünden leer. Genau hier setze das Förderprogramm an.

Die Förderprogramme, die im Vortrag ausführlich vorgestellt werden, sind mit dem Förderprogramm der Stadt Marktredwitz kombinierbar. Anmeldung und weitere Informationen: Klimaschutzmanager der Stadt Marktredwitz, Josef Neumann, Telefon 09231/501-164 oder E-Mail josef.neumann[at]marktredwitz.de[dot] Der Vortrag findet in Kooperation der Verbraucherzentrale Bayern und der Stadt Marktredwitz statt. Der Eintritt ist frei.

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