15.07.2020 - 13:28 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Jubiläumsjahr des OHG Marktredwitz auf 150 Seiten

Ein ganzes Jahr lang feierte 2019 das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) sein 100-jähriges Bestehen. Nun ist eine umfangreiche Festschrift zu diesem Jubiläum erschienen.

Über ein gelungenes Jubiläumsjahr freuen sich (von links) Claus Dotzler, Stefan Niedermeier und Maria Sertl.

In zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Treffen wurden nicht nur die Geschichte der Schule, sondern auch die gegenwärtigen Probleme und zukünftige Entwicklungen beleuchtet. Das alles ist jetzt gut dokumentiert. Auf 150 Seiten haben Oberstudiendirektor Stefan Niedermeier und Oberstudienrat Claus Dotzler sowie Oberstudienrätin Maria Sertl, die für das Layout verantwortlich war, die einzelnen Schritte nachgezeichnet.

In dem Vorwort schreibt Schulleiter Niedermeier: „Wir, die Schulfamilie, wollten unser Haus zu seinem Geburtstag nicht nur hochleben lassen, sondern den Menschen von den Begebenheiten der letzten 100 Jahre an unserer schönen Schule erzählen. Dazu wollten wir im ganzen Feierjahr 2019 die unterschiedlichsten Facetten und Aspekte der Schulgeschichte beleuchten, möglichst abwechslungsreich und spannend, wie es sich eben für eine moderne Schule gehört. Ich denke, dass uns das ganz gut gelungen ist.“

Zahlreiche Grußworte enthält die Festschrift. Den Anfang macht Michael Piazolo, der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus: „Mit unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen, mit gezielter individueller Förderung, einem reichen Wahlkursangebot und mit der Pflege langjähriger Schulpartnerschaften können die Schülerinnen und Schüler ihre Talente bestmöglichst entfalten. Diese hervorragende Bildungsarbeit unterstützen wir im Kultusministerium – auch mit Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums.“

Der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken, Harald Vorleuter, betonte die Verpflichtung und Herausforderung für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, Bewährtes zu bewahren, dabei aber nicht stehen zu bleiben. Die hohe Akzeptanz des OHG ist dabei nicht nur erfreulich, sondern auch verständlich, denn sie präsentiere sich als offene Schule.

Der frühere Landrat Karl Döhler hob die umfassende Bildung hervor. „Die Institution Schule begleitet den Schüler auf dem Weg zur Selbstständigkeit und zum Erwachsenwerden. Das Denken zu lehren ist wohl die wichtigste Aufgabe jeder Schule, aber auch die schwierigste – schwieriger jedenfalls, als lediglich Stoff zu vermitteln.“, meinte der Sachaufwandsträger.

Es folgen Grußworte des Oberbürgermeisters, des Fördervereinsvorsitzenden und des Elternbeirats. Die Festschrift listet die einzelnen Veranstaltungen auf, von denen jedes Monat eine stattfand. Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, wobei Studiendirektorin Margit Stark drei Aspekte aus einem Paulus-Text hervorhob: Demut, Freundlichkeit und Geduld. „Alle diese Verhaltenweisen führen zum Frieden unter uns, die wir am OHG arbeiten und eine beträchtliche Zeit unseres Lebens verbringen.“ Die Festschrift ist zum Preis von 10 Euro im Sekretariat der Schule und in der Buchhandlung Budow erhältlich.

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