Die Polizei Marktredwitz wurde am Montag gegen 1 Uhr durch das E-Call-System eines BMWs über einen Verkehrsunfall im Bereich Böttgerstraße/Ecke Scherrweiher in Marktredwitz informiert. Ein solches System setzt bei einem schwereren Verkehrsunfall, bei dem beispielsweise die Airbags ausgelöst haben, einen automatischen Notruf ab, informiert die Polizei. Beim Eintreffen an der Unfallstelle fanden die Polizisten jedoch nur einen "verlassenen, verunfallten BMW 320d mit polnischen Kennzeichen vor", heißt es im Polizeibericht. Der BMW war frontal in einen Zaun gekracht.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten einen weiteren polnischen Pkw, der an ihnen vorbeifuhr. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und stoppten das Fahrzeug. Bei der Kontrolle bemerkten sie beim 24-jährigen Beifahrer eine blutende Wunde an der rechten Hand. Er räumte ein, Insasse des BMWs gewesen zu sein, erinnere sich aber nicht mehr, wer gefahren sei, berichtet Polizeihauptkommissar Jan Weidhas. Doch die Polizei fand heraus, wer der Fahrer war. Es ließ sich augenscheinlich klären, warum er sich von der Unfallstelle entfernt hatte: Der Mann war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. „Der 28-Jährige räumte dann auch ein, zum Unfallzeitpunkt gefahren zu sein.“ Den BMW stellten die Beamten der Polizei Marktredwitz nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hof sicher. Der durch den Unfall entstandene Schaden beträgt rund 10.500 Euro.













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