Eine Luxusuhr, Flacons mit Herrenparfüm, 13 paar Turnschuhe, mehrere T-Shirts eines bekannten Sportartikelherstellers und zwei Bausätze Lego: Das alles fanden die Zöllner in Marktredwitz (Kreis Wunsiedel) in den vergangenen Tagen in Paketen aus Fernost. Das Problem: Alle Artikel waren gefälscht. „Anhand der Aufmachung und Verarbeitung kann man erkennen, dass hier keine Originale vorliegen. Die Waren aus Fernost sind im Internet zwar recht günstig zu erhalten, können aber aufgrund der schlechten Qualität zu gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel Hautausschlag führen“, erklärt Stephan Döllinger, Leiter des Zollamts Hof-Marktredwitz. Die Sendungen seien jeweils durch Angestellte eines Logistikunternehmens geöffnet worden, weil die erforderlichen Unterlagen nicht vollständig vorgelegen haben.
Zudem berichtet das Zollamt in seiner Mitteilung von 25 Fällen, in denen die Zöllner in Sendungen Präparate fanden, die in Deutschland unter das Arzneimittelgesetz fallen. Darunter waren auch drei Blister-Packungen eines bekannten Potenzmittels.
Die Zöllner zogen die gefälschten Produkte und die Arzneimittel ein und benachrichtigen die Empfänger.













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