Marktredwitz
20.03.2019 - 13:52 Uhr

Nach Randale ins Bezirkskrankenhaus

Viel Arbeit bescherte ein 38-Jähriger der Polizei. Er rastete aus, ließ sich nicht beruhigen und sorgte in einer Haftzelle für eine Überschwemmung.

Los ging es am Dienstag in den frühen Morgenstunden. In einer Unterkunft in Selb griff ein 38-Jähriger nach einem Stuhl und warf ihn auf eine 21-jährige Mitbewohnerin, die dabei verletzt wurde. Sie musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Ein Alko-Test ergab beim Angreifer 3,14 Promille.

Am Vormittag wurde die Polizei Marktredwitz dann alarmiert, weil der 38-Jährige zwei junge Frauen aus Selb beleidigte. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann noch stark alkoholisiert. Nicht genug mit den Beleidigungen, er bedrohte auch noch einen der hinzugezogenen Beamten. Dem Randalierer wurde nun von der Polizei für die Unterkunft ein Hausverbot erteilt.

Toilette verstopft

Daraufhin reagierte er mit den Worten, nun "Scheiße" zu bauen, berichtet die Polizei. Der Randalierer wurde daher zunächst in Gewahrsam genommen und in eine Zelle in der Dienststelle gebracht. Hier gingen die Randale aber weiter. Er verstopfte mehrfach die Toilette und sorgte mittels ständiger Betätigung der Spülung für eine kleine Überschwemmung, heißt es im Polizeibericht. Begleitet wurde dies von diversen Rufen des 38-Jährigen, dass er Alkohol brauchen würde. Ansonsten würde er die Anwesenden und sich kaputt machen.

Aufgrund erheblicher Eigen- und Fremdgefährdung wurde er dann später ins Bezirkskrankenhaus Rehau gefahren. Hinsichtlich der durch den 38-Jährigen begangenen Straftaten wegen Beleidigung und Bedrohung werden der Staatsanwaltschaft Hof in Kürze Anzeigen vorgelegt.

 
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