02.04.2020 - 13:10 Uhr
MarktredwitzOberpfalz

Striktes Besuchsverbot im Klinikum Fichtelgebirge

Bei einer Missachtung drohen 500 Euro Bußgeld. Wie das Klinikum mitteilt, sind Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden, sind erkrankt oder waren Kontaktpersonen von Infizierten und sind deshalb in Quarantäne.

von Externer BeitragProfil

Die Mitarbeiter des Klinikums Fichtelgebirge geben täglich alles, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und insbesondere diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind, erklärt Pressesprecherin Peggy Kuniss-Pfeiffer und informiert: "Dazu dient auch das generelle Besuchsverbot am Klinikum Fichtelgebirge an beiden Häusern."

"Leider stellen wir immer wieder fest, dass Besucher heimlich durch Seiteneingänge in das Klinikum kommen. Auch treffen sich einige mobile Patienten vor dem Klinikum mit Angehörigen und Freunden. Der Zugang ist ausschließlich über den Haupteingang erlaubt." Wer derzeit unbefugt, also ohne unter eine Ausnahmeregelung zu fallen, ein Krankenhaus, Senioren- und Pflegeheim betritt, könne mit 500 Euro Bußgeld belegt werden.

Das Klinikum bittet alle Patienten und deren Angehörige, die Maßnahmen, welche ergriffen wurden, ernst zu nehmen und einzuhalten, um die Verbreitung des Virus zu verringern. Für stationäre Patienten sei das Infotainment mit TV, Radio und Telefon ab sofort bis zum Ende des Besuchsverbots kostenfrei, so Kuniss-Pfeiffer.

Der Ärztliche Direktor, Dr. Philipp Koehl, richtet einen Appell an Patienten und Angehörige: "Bitte denken Sie an ihre Mitpatienten, die für einen schweren Verlauf womöglich besonders gefährdet sind. Bitte denken Sie an unsere Mitarbeiter, die wir in diesen Zeiten besonders schützen müssen, weil wir sie brauchen. Unkontrollierbare Kontakte bergen das Risiko, von außen eingeschleppter Krankheitserreger und stehen all unseren Bemühungen entgegen."

In der Pressemitteilung von Peggy Kuniss-Pfeiffer heißt es weiter: "Auch am Klinikum Fichtelgebirge sind die Folgen bereits spürbar. Mitarbeiter wurden positiv auf das Coronavirus getestet, sind erkrankt oder waren Kontaktpersonen von Infizierten und sind deshalb in Quarantäne. Die betroffenen Mitarbeiter werden in enger Abstimmung mit der Krankenhaushygiene und dem Gesundheitsamt beraten und betreut. Die Maßnahmen orientierten sich an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und den Vorgaben des Gesundheitsamts."

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