Marktredwitz
23.08.2018 - 11:11 Uhr

Test für den Ernstfall

Auf der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding läuft eine großangelegte Übung. Das bringt auch Verkehrssperrungen mit sich.

(exb) Das schreckliche Zugunglück von Bad Aibling Anfang 2016 ist sicher jedem noch im Gedächtnis. Und auch wenn niemand sich das wünscht – auch hier im Fichtelgebirge ist man vor solchen Katastrophen nicht sicher. Damit die Einsatzkräfte auf einen solchen Fall vorbereitet sind, ist es nötig, solche Szenarien unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben.

Für die Nacht vom Samstag, 1.September, zum Sonntag, 2. September, ist deshalb auf der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding eine großangelegte Übung geplant. An dieser werden sich alle im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen beteiligen. Die Einsatzzeit beginnt um etwa 23 Uhr und endet gegen 4 Uhr morgens.

Die Übung findet in den Nachtstunden statt, weil dafür die Bahnstrecke Marktredwitz-Schirnding über einen längeren Zeitraum gesperrt werden muss, was nur in den Nachtstunden möglich ist. Zeitgleich kann es auch auf der Kreisstraße WUN18 zu kurzzeitigen Sperrungen kommen. Betroffen ist hier der Bereich zwischen dem Bahnhof in Seußen und Arzberg. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Übungsteilnehmer werden sich bemühen, die Beeinträchtigungen für die Anwohner und alle Betroffenen so gering wie möglich zu halten, versichert Landrat Karl Döhler. Gewisse Lärmbelästigungen werden aber möglicherweise nicht komplett zu vermeiden sein.

Die Übung ist im Interesse eines funktionierenden Katastrophenschutzes zum Wohle aller Bürger, so der Landrat. Aus diesem Grund bittet Karl Döhler Betroffene für etwaige Unannehmlichkeiten um Verständnis.

 
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