Marktredwitz
02.07.2019 - 14:12 Uhr

"Watzmann" grüßt vom Waldspielplatz

Im Rawetzer Stadtwald lockt eine alte Attraktion mit neuem Gesicht. Die Geräte auf dem umgestalteten Areal testen die kleinen Gäste ausgiebig bei der Eröffnung.

Sie sind vom Resultat überzeugt (von links): Jennifer Mayer von der Firma KaGo & Hammerschmidt, Albert Wildenauer von Wildenauer Transporte, Bürgermeister Heinz Dreher, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stefan Kolb, Sachgebietsleiter bei der Stadt, Herbert Hubert von der Sparkassenstiftung der Sparkasse Hochfranken, Albert Vollath vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf und Zwick und Pierre Roscher von der Roscher Spielplatzplanung. Bild: fph
Sie sind vom Resultat überzeugt (von links): Jennifer Mayer von der Firma KaGo & Hammerschmidt, Albert Wildenauer von Wildenauer Transporte, Bürgermeister Heinz Dreher, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stefan Kolb, Sachgebietsleiter bei der Stadt, Herbert Hubert von der Sparkassenstiftung der Sparkasse Hochfranken, Albert Vollath vom Ingenieurbüro für Tiefbautechnik Wolf und Zwick und Pierre Roscher von der Roscher Spielplatzplanung.

Der Waldspielplatz "Putzenreuth" im Marktredwitzer Stadtwald ist kaum wiederzuerkennen. Die heruntergekommenen Geräte aus den 70er-Jahren haben in den vergangenen Monaten mit nagelneuen getauscht. Nun locken der Kletterfelsen "Watzmann", eine Felsenrutschbahn, Felsensäulen mit Kletternetzen, Hängematten und Sitzsteine auf das neu gestaltete Areal mitten im Wald. Im Zentrum der Spielfläche entstand eine Spielkombination aus Robinienholz mit einer Dschungelbrücke. Zudem ist der Spielplatz rundum neu begrünt.

Um sich von dem Angebot ein Bild zu machen, kamen zur Eröffnungsfeier am Freitag zahlreiche Familien und testeten gemeinsam mit Oberbürgermeister Oliver Weigel ausgiebig die neuen Spiel- und Klettermöglichkeiten.

Ursprünglich war geplant, lediglich ein Spielgerät zu erneuern. "Doch dann haben wir beschlossen, dass dieser idyllisch gelegene Spielplatz eine grundsätzliche Neugestaltung verdient hat", erklärte das Stadtoberhaupt. Die Firma KaGo Hammerschmidt in Wunsiedel gestaltete die Spielelemente in Felsenoptik. Weigel freute sich, dass auch Jennifer Mayer, Kulturförderpreisträgerin der Stadt Marktredwitz, daran beteiligt war.

Nicht nur der Spielplatz, sondern auch das Kleinspielfeld ließ die Stadt renovieren und mit neuen Fußballtoren ausstatten. Auf dem früheren Asphaltweg, der Spielplatz und Spielfeld miteinander verbindet, ist nun eine Grünfläche.

"Wenn Sie sich das alles so ansehen, dürfte klar sein, dass das nicht ganz billig war", sagte Weigel. 70.000 Euro hat es gekostet, den Waldspielplatz in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Der Oberbürgermeister bedankte sich deshalb bei den heimischen Sponsoren, die für die "Idee des etwas anderen Spielplatzes" begeistert werden konnten und einen maßgeblichen Teil der Kosten deckten. Zu den Förderern zählen die Sparkassenstiftung der Sparkasse Hochfranken, die Theresienstiftung, Cube, die Kochbuch-Aktion "MakGusto" und das Ingenieurbüro Wolf und Zwick.

Die Roscher Spielplatzplanung aus Thiersheim hat die neuen Geräte eingebaut und die Spielflächen angelegt. Für den teilweise kniffligen Transport der Felsenelemente war das Fuhrunternehmen Wildenauer Transporte verantwortlich. "Ohne das unkomplizierte Zusammenwirken aller Beteiligten hätte der Spielplatz in der kurzen Zeit sicher nicht realisiert werden können", stellte Weigel klar.

Für den Nachwuchs hatten die Organisatoren der Feier ein buntes Programm vorbereitet. Die Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas verwandelte die kleinen Besucher auf Wunsch in Tiere oder Fabelwesen. Die Kinder des Kindergartens Sankt Elisabeth aus Marktredwitz steuerten zwei Lieder bei. Unterstützung erhielten sie von den "Viertaktern", die das Fest musikalisch umrahmten. Die Bambini-Fußballer von der SG Marktredwitz zeigten zudem, wie gut sich der neue Kleinfeldplatz bespielen lässt.

 
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