Der gebürtiger Massenrichter kam als drittes von acht Kindern zur Welt. Er besuchte die Schulen in Ehenfeld und Massenricht. Nach der Übernahme des elterlichen Hofs 1966 besuchte er die landwirtschaftliche Berufsschule in Freihung und die Landvolkhochschule in Niederaltteich. 1974 hat er ein neues Haus erbaut, in dem er zusammen mit seiner Mutter wohnte. Danach renovierte er das Elternhaus, in das er 1986 wieder einzog. 2006 hat er das elterliche Anwesen an seinen Neffen Georg übergeben.
Sein Leitspruch seit frühester Jugend war: "Wer am Sonntag schafft, für den Teufel rafft." Darum hat er an diesem Tag auf dem Hof nur die nötigsten Tätigkeiten verrichtet und sich ansonsten seinen vielen Hobbys gewidmet. Er spielte Tenorhorn, später Tuba in der Blaskapelle Massenricht und ab 1984 in der Ehenbachtaler Blaskapelle.
Mit seinen Brieftauben nahm er an Wettflügen teil und war jahrelang Vorsitzender des Brieftaubenvereins Heimattreu Ehenfeld. Tauben sind, neben den Katzen, auch die letzten Tiere auf dem Hof. Seit über 50 Jahren beschäftigt sich Luber mit Heimat- und Ahnenforschung. Er verbrachte sehr viel Zeit in den kirchlichen und staatlichen Archiven der näheren und weiteren Umgebung. So hat der Jubilar viel zur umfassenden Massenrichter Dorfchronik beigetragen und die Hausnamen und Geschichten der einzelnen Höfe gesammelt und verfasst. Auch die Sammelleidenschaft für alles Alte ist ungebrochen. Ob Möbel, landwirtschaftliche Maschinen oder Geräte, auch alte Bücher sind in seinem Besitz.
So lange dieser Wissensdurst und das Interesse an den unterschiedlichsten Sachen vorhanden ist, bleibt Luber ein wandelndes Heimatlexikon, und ein Besuch bei ihm wird zum geschichtlichen Erlebnis.














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