Die Maximilian-Grundschule in Maxhütte-Haidhof wählten die Veranstalter zu einer Zwischenbilanz. "Wir wollen die Kinder ganz früh an technische und handwerkliche Themen heranführen und sie dafür begeistern", erläuterte Susanne Freudenstein, Botschafterin des Vereins "Technik für Kinder" (TfK) das Konzept. An sechs Kurstagen basteln die Kinder LED-Taschenlampen, bauen Wechselblinker und erstellen Schaltkreise. Angeleitet von Auszubildenden der ansässigen Firmen. In Maxhütte-Haidhof ließ sich die Firma Läpple einbinden. "Wir machen das nicht ganz uneigennützig", verrät Ausbildungsleiter Markus Wiendl, "denn wir sind immer auf der Suche nach Nachwuchskräften für morgen".
Auf der ständigen Suche nach Sponsoren ist auch der Verein "Technik für Kinder". Jeder Kurs koste 999 Euro, erklärt Susanne Freudenstein. Sie hat mittlerweile auch den Landkreis und die Industrie- und Handelskammer als Förderer gewinnen können. "Wir unterstützen das Projekt gerne", versicherten Landrat Thomas Ebeling und IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka vor Ort. Schulamtsdirektorin Renate Vettori koordiniert die Einsätze und möchte die Kurse künftig auch auf die fünften und sechsten Klassen ausdehnen. Wie gut das Angebot bei den Schülern ankommt, machte Schulleiter Oskar Duschinger deutlich: "Wir hatten 40 Bewerbungen, konnten aber nur 18 Kinder nehmen". Seit zehn Jahren weckt der Verein "Technik für Kinder" in Deggendorf das Interesse der Grundschüler für Technik. Er hat auch im Landkreis Fuß gefasst und Firmen gewinnen können, die nicht nur Werkzeugkoffer anschaffen, sondern auch Auszubildende für die Kurse freistellen.













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