Freie Wähler wollen mehr die Bürger einbinden

Altenstadt/WN müsste mehr für sich werben. Diese Meinung vertritt der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, Bernhard Pscheidt. In Meerbodenreuth stellt er die Ziele der FW für die Gemeinde vor.

Bernhard Pscheidt stellt beim Wahlkampfauftakt im Schützenheim Meerbodenreuth seine Ziel und Vorstellungen für die Gemeinde Altenstadt vor. Bild: bey
Bernhard Pscheidt stellt beim Wahlkampfauftakt im Schützenheim Meerbodenreuth seine Ziel und Vorstellungen für die Gemeinde Altenstadt vor.

"Das hat Zukunft", schreiben die Freien Wähler (FW) Altenstadt/WN als Überschrift über ihr Wahlprogramm. Mehr Bürgerbeteiligung, Umweltschutz und vor allem vermehrte Öffentlichkeitsarbeit für die Gemeinde sind Hauptaufgaben, die die FW für die kommende Wahlperiode genannt werden. Am Donnerstagabend gab Bürgermeisterkandidat Bernhard Pscheidt im Schützenheim Meerbodenreuth den Startschuss für den Wahlkampf. Er hob die lösungsorientierte Kommunalpolitik der Freien Wähler hervor. Pscheidt stellte fest, dass es nicht im Interesse der FW liege, Anträge von anderer politischer Seite zu torpedieren. Stattdessen wolle man selbst positive Signale senden und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Der Bürgermeisterkandidat setzt auf die Einrichtung eines Jugendrates, spricht sich bei der Ausweisung neuer Baugebiete für die Nutzung von Sonnenenergie aus und hält die Ausweisung von grünen Oasen für die Bürger für notwendig, statt wie bisher öffentliche Flächen mit Schotter und Pflaster zu versiegeln.

Erheblichen Nachholbedarf habe die Gemeinde Altenstadt bei der Infrastruktur sowie bei der Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Ausweisung von Wohngebieten müsse unbedingt Wert darauf gelegt werden, dass Einzelhandelsobjekte nur in Verbindung mit Wohnungen eröffnet werden dürfen.

Ein absolutes Muss ist für Pscheidt eine bessere Einbindung der Bevölkerung bei Entscheidungen über Vorhaben der Gemeinde. "Diese Chance mitzureden ergibt sich in Kürze für die Bürger beim möglichen Neubau des Leichenhauses und der Gestaltung der Hauptstraße." Die Freien Wähler sprechen sich auch die die Einrichtung einer festen Haushaltsstelle "Bürgerhaushalt" aus, mit der ausdrücklich nur Vorhaben finanziert werden, die von den Bürgern initiiert wurden. Pscheidet bedauert das Fehlen eines Ortes zur Kommunikation wie beispielsweise eines Kommunal-Cafés.

Ganz klar sieht der Bürgermeisterkandidat die Notwendigkeit, mit einem "klassischen Projektmanagement" die Entwicklung der Gemeinde zu forcieren, statt es bei den bisherigen Besprechungen ohne Ergebnis zu belassen.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.