12.01.2022 - 18:31 Uhr
Oberpfalz

Meinung: Skifahren ist das "Leiwandste" - auch ohne Jägertee

Der Après-Ski fällt in Österreich flach. Und das ist die absolut richtige Entscheidung. Die Vergangenheit mit den schlechten Erfahrungen aus Ischgl und die steigenden Omikron-Zahlen sollten uns Warnung genug sein - ein Kommentar.

Ein Skifahrer ist mit Freude auf der Piste unterwegs.
von Sebastian Böhm Kontakt Profil
Kommentar

"Weil i wü', Schifoan, Schifoan, wow-wow-wow, Schifoan" - schon alleine der erste Teil des Refrains reicht wahrscheinlich schon aus, um eine Skihütte mit zu vielen gefährlichen Aerosolen zu füllen. Der Après-Ski fällt in dieser Wintersport-Saison in Österreich flach. In den Bars an den Pisten wird also auch nicht der Hit "Schifoan" von Wolfgang Ambros und Georg Danzer aus hunderten Kehlen gegrölt. Und das ist die absolut richtige Entscheidung.

Das ist auch wirklich nicht als Kritik an dem Song der beiden Herren zu verstehen. Sie haben jeden Ruhm verdient. Doch Après-Ski ist derzeit einfach nicht drin. Die Vergangenheit mit den schlechten Erfahrungen aus Ischgl und die Zukunft mit den steigenden Omikron-Zahlen sollten uns Warnung genug sein. "Ob'm auf der Hütt'n kauf i ma an Jägertee, weil so a Tee mocht den Schnee erst so richtig schee" geht es bei "Schifoan" weiter. Aber wir wissen doch zu gut, was nach zu viel Alkohol passiert: Wir verdrängen die gemeinsame Verantwortung.

Die Politik wurde zurecht kritisiert, als sie zu viel verboten hat. Aber Skifahren ist jetzt schließlich erlaubt, nur die Partys aus alten Zeiten gehen eben noch nicht. Doch wie heißt es im zweiten Teil des Refrains so treffend? "Weil Schifoan is des leiwandste, wos ma sich nur vurstelln kann" - das gilt doch auch ohne Jägertee.

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