26.11.2019 - 11:43 Uhr
Michelfeld bei AuerbachOberpfalz

Liste der CUU steht, und jetzt kommt eine junge Variante dazu

Maria Regn bewirbt sich nun doch nicht um das Amt des Bürgermeisters in Auerbach. Die Gruppierung setzt für die Zukunft auf zwei zusätzliche Stadtratsmandate

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Christlichen Umland Union für die Kommunalwahl 2020.
von Autor CSProfil

"Die CUU braucht mehr Platz", zumindest bei der Aufstellungsversammlung der Kandidaten für den künftigen Stadtrat, stellte der Vorsitzende der Christlichen Umland Union (CUU), Josef Lehner, höchst zufrieden über den Besuch fest. Die Gruppierung rechnet sich für den künftigen Stadtrat zwei Sitze mehr aus.

Für Unruhe im politischen Umfeld hatte jüngst die Ansage der CUU gesorgt, den Hut in den Ring im Kampf um den Rathausstuhl zu werfen. Doch Maria Regn zog kurzfristig die Zusage für ihre Kandidatur aus persönlichen Gründen zurück, zu der sie sich in der Hauptversammlung Ende Oktober bereiterklärt hatte.

Die Stadtratsliste der CUU:

1.Josef Lehner (Ortlesbrunn), 2. Johann Kaiser, 3. Maria Regn (beide Michelfeld), 4. Martina Geyer (Nitzlbuch), 5. Gerhard Lindner Welluck), 6. Christoph Rupprecht (Ohrenbach), 7. Michael Wagner (Hagenohe), 8. Thomas Weber (Michelfeld), 9. Lothar Kugler (Nasnitz), 10. Thorsten Herzing (Gunzendorf). 11. Joachim Regn (Ranna/Lehnershof), 12. Christina Regn (Michelfeld), 13. Phillipp Lehner (Ortlesbrunn), 14. Barbara Rupprecht (Mühldorf), 15. Thomas Kohl (Degelsdorf), 16. Achim Leißner (Michelfeld), 17. Peter Gradl (Ortlesbrunn), 18. Peter Höllerer (Degelsdorf), 19. Jasmin Kaiser (Michelfeld), 20. Siegfried Sattler (Auerbach).

Mühldorf bis Lehnershof

Nach Klärung dieses Punktes wies der CUU-Vorsitzende mit Stolz darauf hin: "Wir vertreten das gesamte Umland, von Mühldorf bis Lehnershof (40 Prozent der Bevölkerung leben in den ehemaligen Ortsgemeinden). Und nur die CUU ist hier flächendeckend vertreten, hat aber genauso den Stadtbereich im Fokus" - eine Grundlage, auf der man kontinuierlich weiterarbeiten könne.

Als Beginn einer neuen Ära der im Jahr 1978 gegründeten CUU bezeichnete Lehner die Idee bei einer Vorstandssitzung vor rund acht Wochen zur Gründung einer Liste mit jungen Leuten. Oft werde beklagt, dass, bedingt durch vielfältige Gründe, keine jungen Leute nachkommen. Doch häufig sei es verpasst worden, die Verantwortung rechtzeitig in jüngere Hände zu legen. "Diesen Fehler wollten wir nicht machen."

Anstelle der zunächst angedachten Variante, ab Listenplatz fünf einen Block mit fünf bis sieben jungen Kandidaten einzubinden, war nach zwei Treffen klar, dass es eine Liste Junges Auerbacher Umland geben soll. "Wir haben damit die Kurve gekriegt, der Jugend eine Plattform zu geben und so nachhaltig unseren Jungen Verantwortung zu geben."

Dafür sei, so Lehner, ganz schön geackert worden. Begeistert vom Mut der Jungen spornte er das Team mit Johannes Deinzer an der Spitze an: "Findet euch selbst, geht eueren Weg, wir freuen uns schon auf die Zusammenarbeit."

Die Gründungsversammlung der neuen Gruppierung Junges Auerbacher Umland findet am Freitag, 29. November, um 18 Uhr im Gasthaus Schindler statt. Die Nominierung wird am Freitag, 13. Dezember, über die Bühne gehen. Trotz dieser Liste weise die CUU-Liste ein Durchschnittsalter von 45 Jahren und damit wie 2014 auf.

Von den damaligen Kandidaten stehen Wolfgang Meiler, Gerhard Schäffner, André Gradl, Stefan Frank, Jürgen Lehner und Luitpold Dietl nicht mehr zur Verfügung.

Die meisten Frauen

Mit fünf Frauen, erinnerte stellvertretender Vorsitzender Johann Kaiser, weise die CUU die am frauenfreundlichste Bewerberliste unter allen Konkurrenten in Auerbach auf. Als Beauftragter für den Wahlvorschlag wurde Johann Kaiser bestellt. Der Eintrag in die Unterstützungsliste der CUU ist bis 18. Dezember im Rathaus möglich.

Vorgestellt wurde bei der Nominierungsversammlung auch das neue Logo mit dem Motto "Nachhaltig für Umland und Stadt". Ein Dankeschön ging an Josef Lederer als Sponsor.

Worte des Dankes richtete der Vorsitzende auch an Wolfgang Meiler für die über 18-jährige hervorragende Leistung als Ortssprecher für Ranna. Nach dem Motto "Lasst die Jungen ran" verzichtete er auf eine erneute Kandidatur .

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