Fünf Tage lang feiern die Michelfelder heuer ihre Kirwa. Los ging es schon am Donnerstag, als die 16 Paare durchs Dorf und die Nachbarorte zogen, um Kücheln sowie Tombola-Lose zu verkaufen. Erstmals führte sie dabei der Weg auch bis nach Nasnitz.
Mit der in ihrem Flyer geäußerten Bitte an die Einheimischen ("Über ein Willkommensgetränk an eurer Haustür würden wir uns sehr freuen") trafen die Kirwaleit' auf offene Ohren. Im Nachhinein durften sie aber auch über den restlosen Verkauf ihrer Lose und von 700 Kirchweih-Kücheln zufrieden sein.
Am Freitagabend beteiligten sich die Paare in der Pfarrkirche an der Gottesdienstgestaltung. Auch die 13 Kinderkirchweihpaare wirkten mit und sangen als Kinderchor unter Leitung von Nadine Metschel. Richtig losgelegt haben sie dann mit dem Kirwaprogramm am Samstag um 13.30 Uhr beim Baumaufstellen. Bis 14.30 Uhr hatten sie es geschafft: Der zunächst 36 Meter lange, dünn gewachsene Kirwabaam war aus Sicherheitsgründen auf 28 Meter gekürzt worden. Mit echter Muskelkraft hievten ihn die muskulösen Michelfelder Männerjugend in die Senkrechte. Für den Kirwatanz wurde dann um den Baum herum der Tanzboden ausgelegt.
Abends ab 20.30 startete die Party im Festzelt mit der Band Bumbara. Es ging ganz schön rund, und aus den beiden Bierfässern auf dem neu gezimmerten Schankwagen floss der kühle Trunk in Strömen.














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