Michelfeld bei Auerbach
11.09.2026 - 10:49 Uhr

Wegen Schwerlastverkehr: 50 Warnwesten für Schüler in Michelfeld verteilt

Das Bauprojekt der Flembachbrücke liegt sehr gut im Zeitplan. Doch für Schüler, die am Dienstag, 15. September, von Michelfeld aus in die Schule starten, ist die Situation neu. Warnwesten sollen auf sie aufmerksam machen.

Mit Warnwesten ausgestattet, können Schüler in Michelfeld künftig in die Schule gehen. Auslöser der Übergabe durch die Firma Eiffage ist das aktuelle Bauprojekt Flembachbrücke, das den Schwerlastverkehr durch den Ort lotst. Mit dabei waren Christoph Weh, der verantwortliche Bauleiter (hinten, Zweiter von links) und Stefan Noll (Dritter von links), beide vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, Johannes Lindner (Zweiter von rechts), der den Lotsendienst initiierte und Bürgermeisterin Birgit Barth (rechts). Bild: Monika Ziegeler
Mit Warnwesten ausgestattet, können Schüler in Michelfeld künftig in die Schule gehen. Auslöser der Übergabe durch die Firma Eiffage ist das aktuelle Bauprojekt Flembachbrücke, das den Schwerlastverkehr durch den Ort lotst. Mit dabei waren Christoph Weh, der verantwortliche Bauleiter (hinten, Zweiter von links) und Stefan Noll (Dritter von links), beide vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, Johannes Lindner (Zweiter von rechts), der den Lotsendienst initiierte und Bürgermeisterin Birgit Barth (rechts).

Schwerlasttransporter, Lastkraftwagen mit und ohne Hänger, Sattelschlepper, Busse und der normale Verkehr müssen im Moment durch das kurvenreiche Michelfeld fahren. Nach Tempo-30-Zone und Ampelanlagen kamen jetzt noch Radarkontrollen dazu, um den Anwohnern ihren Alltag in den zehn Wochen Bauzeit der Flembachbrücke sicherer zu machen. Es naht jedoch ein weiterer Gefahrenpunkt: Am Dienstag, 15. September, beginnt der Schulbetrieb.

Auch Schülerinnen und Schüler werden dann mit der neuen Situation konfrontiert. Seitens des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach unter Leitung von Ingenieur Christoph Weh wurde in Zusammenarbeit mit Auerbachs Bürgermeisterin Birgit Barth eine "Abschwächung der Gefahrenlage" gefunden. Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren erhalten Warnwesten.

In Metzgerei und Bäckerei

Die Aushändigung der 50 Westen fand am Donnerstag, 10. September, neben dem katholischen Pfarramt in Michelfeld statt. Die Firma Eiffage Infra-Süd GmbH spendete die Westen und die anwesenden zwölf Kinder zogen sie sofort an. Die noch nicht verteilten Westen können bei der Metzgerei Humsberger oder in Bauers Bäckerei abgeholt werden.

Um bei den Einstiegszeiten morgens in die Busse und bei der Rückkehr vom Unterricht die Kinder zu schützen, initiierte Johannes Lindner einen Lotsendienst für gefährliche Übergänge. Das fand gute Resonanz. 35 bis 40 Helfer sagten schnell zu. Für die erste von noch etwa drei Wochen steht der Schichtplan. Neben Eltern und Großeltern meldeten sich auch unbeteiligte Mitbürger und Anwohner.

Gut im Zeitplan

Christoph Weh bestätigte erneut, dass man gut im Zeitplan liege. Die brenzligsten Punkte seien geschafft. Das liefe bayernweit auf eine neue Rekordbauzeit hinaus. Wichtig ist den Michelfeldern natürlich ihre Kirwa, die am 10. Oktober innerorts startet. Damit einher geht der Transport des Kirwabaums durch den jetzigen Umleitungsweg. Weh konnte die Anwesenden beruhigen: Er sei optimistisch, dass es sogar einen Tag vor dem Stichtag, dem 10. Oktober, zu schaffen ist.

OnetzPlus
Michelfeld bei Auerbach01.09.2026
OnetzPlus
Michelfeld bei Auerbach26.08.2026
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.