Schwerlasttransporter, Lastkraftwagen mit und ohne Hänger, Sattelschlepper, Busse und der normale Verkehr müssen im Moment durch das kurvenreiche Michelfeld fahren. Nach Tempo-30-Zone und Ampelanlagen kamen jetzt noch Radarkontrollen dazu, um den Anwohnern ihren Alltag in den zehn Wochen Bauzeit der Flembachbrücke sicherer zu machen. Es naht jedoch ein weiterer Gefahrenpunkt: Am Dienstag, 15. September, beginnt der Schulbetrieb.
Auch Schülerinnen und Schüler werden dann mit der neuen Situation konfrontiert. Seitens des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach unter Leitung von Ingenieur Christoph Weh wurde in Zusammenarbeit mit Auerbachs Bürgermeisterin Birgit Barth eine "Abschwächung der Gefahrenlage" gefunden. Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren erhalten Warnwesten.
In Metzgerei und Bäckerei
Die Aushändigung der 50 Westen fand am Donnerstag, 10. September, neben dem katholischen Pfarramt in Michelfeld statt. Die Firma Eiffage Infra-Süd GmbH spendete die Westen und die anwesenden zwölf Kinder zogen sie sofort an. Die noch nicht verteilten Westen können bei der Metzgerei Humsberger oder in Bauers Bäckerei abgeholt werden.
Um bei den Einstiegszeiten morgens in die Busse und bei der Rückkehr vom Unterricht die Kinder zu schützen, initiierte Johannes Lindner einen Lotsendienst für gefährliche Übergänge. Das fand gute Resonanz. 35 bis 40 Helfer sagten schnell zu. Für die erste von noch etwa drei Wochen steht der Schichtplan. Neben Eltern und Großeltern meldeten sich auch unbeteiligte Mitbürger und Anwohner.
Gut im Zeitplan
Christoph Weh bestätigte erneut, dass man gut im Zeitplan liege. Die brenzligsten Punkte seien geschafft. Das liefe bayernweit auf eine neue Rekordbauzeit hinaus. Wichtig ist den Michelfeldern natürlich ihre Kirwa, die am 10. Oktober innerorts startet. Damit einher geht der Transport des Kirwabaums durch den jetzigen Umleitungsweg. Weh konnte die Anwesenden beruhigen: Er sei optimistisch, dass es sogar einen Tag vor dem Stichtag, dem 10. Oktober, zu schaffen ist.























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