Michldorf bei Leuchtenberg
14.06.2019 - 14:12 Uhr

Start für Straßenneubau

Die Straße von Michldorf Richtung Kleinpoppenhof ist seit dieser Woche Baustelle. Der Neubau dauert voraussichtlich bis Ende September. Sogar der Lauf der Luhe muss geändert werden.

Bürgermeister Anton Kappl (rechts) informiert sich beim Durchlass der Luhe bei Ingenieur und Bauleiter Dietmar Hammerl (links) und Vertretern der bauausführenden Firmen über den Verlauf der Baumaßnahme. Im Hintergrund ist die alte Straße zu sehen. Bild: fz
Bürgermeister Anton Kappl (rechts) informiert sich beim Durchlass der Luhe bei Ingenieur und Bauleiter Dietmar Hammerl (links) und Vertretern der bauausführenden Firmen über den Verlauf der Baumaßnahme. Im Hintergrund ist die alte Straße zu sehen.

Sanierung zwecklos, darum Neubau: Das war die Einschätzung zum rund einen Kilometer langen Straßenabschnitt ab der Kläranlage in Michldorf bis zur Abzweigung nach Kleinpoppenhof. Nach langen Planungen durch ein Büro in Vohenstrauß hat die Gemeinde die Maßnahme ausgeschrieben, und eine Firma in Cham erhielt den Zuschlag für einen Preis von 1,28 Millionen Euro. Besonders aufwendig ist die Sanierung der Überquerung der Luhe. Diese fließt in einem Wellstahldurchlass unter der Straße hindurch. Dieser Durchlass mit 5,30 Metern Breite, 3,60 Metern Höhe und 25 Metern Länge muss erneuert werden. Dafür wird der Verlauf der Luhe mittels Stahlbetonrohren verlegt. Eine Firma aus Augsburg wird damit ab Montag, 17. Juni mit den Arbeiten am Durchlass beginnen.

Wenn die Luhe nach dem Ende der Maßnahme wieder in ihrem alten Flussbett fließt, kann der Straßenbau beginnen. Die Ausbaubreite auf dem Abschnitt beträgt 4,50 Meter, die Ausbautiefe 65 Zentimeter - 51 Zentimeter Frostschutzschicht, 10 Zentimeter bituminöse Tragschicht und 4 Zentimeter Deckschicht. Auch die Straßenentwässerung mittels Gräben und Durchlässen wird neu gemacht. Die Arbeiten sollen Ende September fertig sein. Bis dahin ist der Ortsteil Kleinpoppenhof nur von der Bundesstraße 22 bei Burgmühle durch die zweite Zufahrt erreichbar. Die Regierung der Oberpfalz fördert die Maßnahme mit 90 Prozent. Allerdings bezieht sich der Prozentanteil auf die förderfähigen Kosten, darin sind zum Beispiel sämtliche Ingenieurleistungen nicht enthalten.

Bürgermeister Anton Kappl informiert sich regelmäßig über den Fortgang des Projekts und freut sich über den Fortgang der Arbeiten. Der Gemeindechef hebt dabei die gute Zusammenarbeit mit Ingenieur Dietmar Hammerl heraus, sowie die bisherige Vorbereitung und Abstimmung mit der Baufirma sowie den Behörden Wasserwirtschaftsamt, Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt sowie der Regierung der Oberpfalz.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.