25.11.2019 - 08:22 Uhr
Miesbrunn bei PleysteinOberpfalz

Christian Wild folgt in Miesbrunn auf Lydia Windirsch

Führungswechsel nach zehn Jahren bei der Dorfgemeinschaft Miesbrunn: Christian Wild ist neuer Vorsitzender und tritt die Nachfolge von Lydia Windirsch an. Als zweite Vorsitzende bleibt sie aber in der Verantwortung.

Stadtrat Dr. Peter Trstan (links) lobt Einsatz der Dorfgemeinschaft Miesbrunn für ihren Ort und wünscht dem neuen Vorstand mit Vorsitzenden Christian Wild, zweiter Vorsitzender Lydia Windirsch, Schriftführerin Luisa Beigler (vordere Reihe von links) und den Beisitzern Franz Josef Frischholz, Lorenz Sambauer und Willi Striegl alles Gute.
von Walter BeyerleinProfil

In der Jahreshauptversammlung am Samstagabend wurden Wünsche geäußert: Der Kachelofen im Dorfgemeinschaftssaal darf künftig nur nach Einbau eines neuen Innenlebens benutzt werden, das Ballfangnetz am Sportplatz fehlt noch immer, ein neuer Bulldog für die Pflege der Grünanlagen wäre sinnvoll.

In ihrem letzten Bericht listete Lydia Windirsch den Einsatz der Dorfgemeinschaft zur Verschönerung des Ortsteiles auf. So wurde im April ein Fliederstrauch am Steinkreuz eingepflanzt, die Plätze mit zwei Holzbänken Richtung Fuchsberg hält Christian Gatzky sauber. Die Dorffrauen haben den Dampfer-Stodl und den Leergut-Containerplatz aufgeräumt und gereinigt. Wie alle Jahre wurden die Dorfplätze zu Ostern, Erntedank und Weihnachten wunderschön dekoriert. Diese Arbeiten ermöglichen den Worten Windirschs zahlreiche Sponsoren, die dafür die Dekoration zur Verfügung stellen. Der Dank galt auch Norbert Puff, der alte Holzsägen der Dorfgemeinschaft als Ausstellungsstücke für den Dorfsaal zur Verfügung gestellt hat.

Im gesellschaftlichen Bereich beteiligte sich die Dorfgemeinschaft am Pleysteiner Faschingszug und organisierte kurzfristig im September ein Dorffest, gleichzeitig eine Werbung für das Jubiläum des Männergesangvereins Pleystein. Der Maibaum wird „nach Gebrauch“ wieder zu Sitzbänken verarbeitet. Windirsch dankte zum Schluss ihrer zehnjährigen Tätigkeit der Dorfgemeinschaft für die Zusammenarbeit, der ebenfalls nicht mehr kandidierenden Rosa Lukas für ihren Einsatz als zweite Vorsitzende und Claudia Schreier als Beisitzerin. Den Kassenbericht legte Evi Sambauer vor.

Stadtrat Peter Trstan versicherte für den entschuldigten Bürgermeister Rainer Rewitzer, dass ihm „die rührige Dorfgemeinschaft“ am Herzen liegt. Trstan hob hervor, dass die Dorfgemeinschaft repräsentative Aufgaben übernehme und sich bei Veranstaltungen in der Großgemeinde zeige, aber auch ihre „Hausaufgaben“ am Ort erledige. Das müsse hoch anerkannt werden. „Wenn Leute durch den Ort fahren, haben sie einen schönen Anblick“.

Die Stadt Pleystein selbst habe mehrere „Baustellen“, die beispielsweise bei der Zottbachtalschule schon lange dauere, was aber den Baufirmen geschuldet sei. Der Stadtrat ging auch auf das Freibad ein, bei dem eine Entscheidung über den weiteren Fortgang getroffen werden müsse. Der Zustand der Straße nach Reinhardsrieth sei sehr schlecht, die neue Asphaltierung deshalb eine Notwendigkeit gewesen. Ein Problem seien noch immer geringe Steuereinnahmen im Verhältnis zu anderen Kommunen.

Die Neuwahlen ergaben folgende Besetzung der Vorstandschaft: Vorsitzender Christian Wild, 2. Vorsitzende Lydia Windirsch, Kassier Evi Sambauer, Schriftführer Luisa Beigler, Beisitzer Franz Josef Frischholz, Willi Striegl, Manuela Vogl und Lorenz Sambauer; Kassenprüfer Thomas Wild und Alexander Wittmann. Die Wahlergebnisse waren einstimmig.

Beim Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde erneut das fehlende Fangnetz am Sportplatz angesprochen, das am 8. November 2018 abgebaut und seither nicht mehr ersetzt wurde. Ein weiterer Wunsch der Dorfgemeinschaft ist ein neuer Bulldog für die Pflege der Grünanlagen. Dabei wurde auch die Überlegung laut, ob sich an den Kosten das Vereinskartell beteiligen könnte. Trstan empfahl, derartige Wünsche und Ansinnen schriftlich an die Stadt zu richten.

Der Kachelofen im Dorfgemeinschaftssaal darf laut Windirsch mit seinem bisherigen Innenleben künftig nicht mehr benutzt werden. Um nicht zu frieren, müsste deshalb an eine Erneuerung der Technik gedacht werden. Trstan versicherte, dieses Problem bei der Stadtverwaltung umgehend zu melden. Der nächste Wunsch geht an den städtischen Bauhof: Die Entleerung der Straßensinkkästen sollte noch in diesem Jahr erfolgen.

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