13.08.2018 - 14:07 Uhr
Miesbrunn bei PleysteinOberpfalz

Trauer um Erich Piehler

Vielen älteren Sportfreunden ist Erich Piehler noch als pfeilschneller Linksaußen bekannt, der in den fünfziger und sechziger Jahren in den Angriffsreihen der DJK Neukirchen zu St. Christoph und des TSV Pleystein für Furore sorgte.

von Autor TUProfil

(tu) Am Montag, 6. August, starb er im Alter von 82 Jahren. Der "Kaschperer-Erich", so sein Hausname, hatte ein halbes Jahr gegen seine heimtückische Krankheit gekämpft, doch diese behielt dann letztendlich doch die Oberhand. Am Samstag nahm eine große Trauergemeinde Abschied von Erich Piehler.

Im Requiem in der Wenzeslauskirche ließ Stadtpfarrer Pater Hans Ring dessen Leben Revue passieren. Geboren wurde Piehler am 26. Juli 1936 in Neudorf. Dort besuchte er die Volksschule und erlernte den Beruf des Glasschleifers. In diesem Handwerk war er bei der Firma Beyer 25 Jahre tätig. Dann folgten weitere berufliche Stationen bei der Detag Weiden, der BayWa Vohenstrauß und zuletzt bei der Firma Scharnagl in Weiden. Den Bund der Ehe schloss er im Oktober 1968 mit Anna Völkl aus Miesbrunn. Das Zwiebelturmdorf wurde so zu seiner neuen Heimat.

Da der Schwiegervater früh verstarb, war Piehler für die jüngeren minderjährigen Geschwister seiner Frau, Maria und Josef, ein fürsorglicher Vaterersatz. Seine eigene Familie, für die er liebevoll sorgte, wurde durch die Töchter Heike und Angelika komplettiert. Sein Stolz waren die drei Enkel Sebastian, Christina und Rebekka, deren Lebenswege er mit viel Interesse begleitete. 1996 ging er in den Ruhestand und sein Steckenpferd war der Baubereich. Am liebsten hielt er sich an Baustellen auf und half mit Rat und Tat. Im "Römmererhäusl" bei Waidhaus war er über zwei Jahrzehnte eine Art ehrenamtlicher Hausmeister. Der Seelengottesdienst wurde vom Kirchenchor St. Wenzeslaus und vom Gesangsduo Putzer/Puff unter der Leitung von Ludwig Putzer begleitet. Anton Voit nahm für den OWV Reinhardsrieth/Hagendorf Abschied. Für die Miesbrunner Feuerwehr dankte Vorsitzender Michael Puff.

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