Mimbach bei Hahnbach
12.09.2022 - 11:31 Uhr

Mimbach-Mausdorfer Oberkirwapaar wird frenetisch gefeiert

Die Orte Mimbach und Mausdorf können nach der pandemiebedingte Pause immer noch Kirwa feiern. Nachdem der Mimbacher Kirwabursch Nico den Süßer Kirwabaum bei deren Verlosung gewonnen hatte, sollte dieser unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in Mimbach ein zweites Mal aufgestellt werden. Erst damit einverstanden, zogen die Süßer ihre Zusage kurzfristig zurück, da sie ihren Jubiläumsbaum doch mehr als eine Woche besichtigen wollten. „In Gott's Namen“, sagten die Mimbacher und Mausdorfer, sie seien ja keine Unmenschen. Kurzerhand spendierte sie Familie Wendl einen neuen Baum aus dem Mimbacher Forst, den einige Kirwaburschen in aller Früh fällten. Zwischenzeitlich hoben ihre Kollegen das Baumloch aus. Als der stattliche Baum in die Senkrechte gestellt war, konnte das erste Bierfass angestochen werden.

Frisch kultiviert trafen sich die Kirwapaare am Abend zum Kirwagottesdienst. Mit der Musikband „Die Gseea Wepsn“ zogen sie dann ins voll besetzte Kirwazelt ein. Die Stimmung hätte nicht besser sein können, das beweist auch der Zusammenbruch des massiven Kirwatisches. Der Sonntag hatte mit dem Baumaustanzen seinen Höhepunkt. Vor aber mussten die Kirwamoidl eingeholt werden. Prächtige Stimmung herrschte beim Tanz um den Baum. Neues Oberkirwapaar wurden Lena Hornauer und Nicolas Lindner, die frenetisch gefeiert wurden. Verkleidet als Asterix und Obelix verließ die Kirwahorde den Festplatz in Richtung Bar. Bei Bratwürsten sowie Kaffee und Küchl erlebten die Besucher einen gemütlichen Kirwasonntag. Ein besonderes Schmankerl war am Abend der Auftritt der Flippers in der Bar – eine Einlage von den Kirwaburschen Domi, Simon und Tom.

Am Montag trieb der Kirwabär im Ort sein Unwesen. „Geld oder Schwarz“, hieß es für die, die ihm begegneten. Am Abend konnte die Dorfgemeinschaft nochmal viele Besucher auf dem Festplatz begrüßen. Bei zünftiger Kirwamusik verging die Zeit wie im Flug. Bei der Verlosung waren attraktive Preise zu holen. Der Jubel war groß, als Ex-Kirwabursch Sebastian Stauber den Baum gewann. Er stellte ihn nach Heraushandeln einer zünftigen Brotzeit und einem Gruppenbild mit den Kirwamoidln für eine Versteigerung zur Verfügung. Bei dieser ging der Zuschlag an Kirwabursch Manuel Seifert, der sogleich seine Schuhe an den Baum nagelte.

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