25.04.2019 - 13:24 Uhr
MitterteichOberpfalz

Blüten in allen Farben

Prächtige Blüten prägen derzeit das Mitterteicher Ortsbild. Stadtgärtner Willi Kilian betont, dass insektenfreundlich bepflanzte Bereiche nicht neu seien.

Stadtgärtner Willi Kilian, Brigitte Bassek und Zweiter Bürgermeister Stefan Grillmeier (von links) freuen sich über die Blütenpracht an vielen Stellen in der Stadt, etwa am Rad- und Fußweg beim „Fit- & Fun-Park“.
von Josef RosnerProfil

Die Stadt leiste schon seit langem einen aktiven Beitrag zum Natur- und Artenschutz, so Kilian. Ein Beispiel dafür sei das Umfeld des "Fit- & Fun-Parks": Entlang des dort vorbeiführenden Rad- und Fußwegs hat die Stadt vor Jahren 47 Bäume gepflanzt, die aktuell in ihren schönsten Farben erblühen. Zu finden sind etwa Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäumchen. "Die Streuobstwiese wird nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht", sagte Kilian jetzt bei einem Ortstermin mit seiner Mitarbeiterin Brigitte Bassek und Zweitem Bürgermeister Stefan Grillmeier. Neben den Bäumen wurden am Rad- und Fußweg auch bienenfreundliche Sträucher gepflanzt, darunter Weidengewächse, Schlehdorn und Felsenbirne.

Weitere Streuobstwiesen gibt es nahe des Schulzentrums sowie am Panoramaweg nach Großbüchlberg. Willi Kilian verweist weiter auf Kastanien, Linden und Feuerdorn im Stadtkern - diese seien Bienen- und Vogelnährgehölze und Schutzräume für Brutvögel. Wertvoll sei auch die Bepflanzung im Kreislehrgarten. Zum Schutz von Bienen trügen im Stadtgebiet auch winterharte Stauden wie Lavendel, Salbei, Trollblume und Sonnenbraut bei.

Zweiter Bürgermeister Stefan Grillmeier dankte dem Team der Stadtgärtnerei für dessen Einsatz für die Natur. Wichtig nannte er in diesem Zusammenhang die Aktionen mit Kindern. Diese kämen somit von Anfang an mit der Natur in Berührung. "Wir ernten jetzt die Früchte unserer Arbeit in den Vorjahren." Die Stadt sei schon aktiv geworden, bevor sich Bürgerinitiativen für den Schutz der Bienen einsetzten. Von den Bürgern gebe es für die Blumenpracht in der Stadt viel Lob. Nicht zuletzt erinnerte er daran, dass die Stadt als eine von wenigen Kommunen im Landkreis nach wie vor einen Blumenschmuckwettbewerb durchführt.

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