Bestens besucht war eine Veranstaltung des Literarischen Arbeitskreises Mitterteich im Mehrgenerationenhaus. Zu Gast waren sechs Autorinnen aus der Region, die alle den "Grenzlandschreibern" zugeordnet werden. Sie lasen selbst verfasste Geschichten mitten aus dem Leben. Harald Fleck aus Marktredwitz sang dazu passende Lieder.
Den Literarischen Arbeitskreis gibt es seit rund zehn Jahren. Karl Haberkorn freute sich über ein vollbesetztes Café. Nach dem musikalischen Auftakt gestalteten die Autorinnen Ulla Britta Baumer, Julia Birkner, Regina Janner, Hildegard Lauth, Irmtraud Schicker und Marianne Stangl mit selbst verfassten Texten den gut zweistündigen Abend. Lebendig schilderten sie Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen waren. Heitere Texte wechselten sich mit nachdenklichen ab, die Zuhörer lauschten gebannt.
Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien kündigte Haberkorn die nächste Veranstaltung des Arbeitskreises für Montag, 16. März, an, wenn ab 18 Uhr Berthold Kellner, Florian Winklmüller und Margot Konz an Schriftsteller Max von der Grün erinnern, dessen 100. Geburtstag heuer gefeiert wird. Der Schriftsteller lebte auch einige Jahre in Mitterteich. Am Montag, 18. Mai, folgt der zweite Teil mit Texten aus Büchern von Max von der Grün.
Hans G. Lauth hat die "Grenzlandschreiber" gegründet, auch nach seinem Tod wird die Gemeinschaft weiter aktiv sein, wie seine Ehefrau Hildegard Lauth auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien ausdrücklich bestätigte. "Wir werden in seinem Sinne weitermachen", kündigte sie an. Das Besondere dabei: Alle Geschichten, die vorgetragen werden, stammen von den "Grenzlandschreiber". Hildegard Lauth erzählte in Mitterteich die Lebensgeschichte ihres Vater.
Die "Grenzlandschreiber" haben auch heuer weitere Auftritte, "überall wo wir eingeladen werden". Die Zuhörer in Mitterteich jedenfalls waren begeistert und sparten nicht mit Beifall für die sechs Autorinnen.















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