30.12.2019 - 11:17 Uhr
MitterteichOberpfalz

Hochwertige Produkte aus recyceltem Glas

Einblicke bei der Firma Glapor bekam kürzlich eine Delegation des SPD-Ortsvereins Mitterteich. Das Unternehmen hat derzeit drei Produktionsanlagen in Betrieb und beschäftigt 55 Mitarbeiter.

Glapor-Geschäftsführer Walter Frank (Mitte) gab einer Delegation des SPD-Ortsvereins Mitterteich um Vorsitzenden und Bürgermeisterkandidat Johann Brandl (Neunter von links) Einblicke in die Tätigkeit des im Jahr 2007 gegründeten Unternehmens. Mit dabei war auch SPD-Landratskandidat Thomas Döhler (rechts).
von Josef RosnerProfil

Betont optimistisch gab sich Glapor-Geschäftsführer Walter Frank, als er kürzlich eine Besuchergruppe der SPD Mitterteich im Werk an der Hüblteichstraße empfing und Einblicke in die Tätigkeit des Unternehmens gewährte. Unterstützt wurde Frank dabei von Klaus Dietz, Assistent der Geschäftsleitung, sowie dem Produktionsleiter Michael Rebl. Der im Jahr 2007 gegründete Betrieb mit derzeit 55 Mitarbeitern hat sich auf die Herstellung von Schaumglasplatten und Schaumglasschotter spezialisiert.

Lange Haltbarkeit

Gleich zu Beginn machte Walter Frank deutlich, dass Schaumglas ein "absolutes Premiumprodukt" sei. Das Material zeichne sich durch eine extrem lange Haltbarkeit ohne Qualitätsverluste aus. "Mit unseren Materialien arbeiten wir ökonomisch und ökologisch", versicherte Frank und verhehlte nicht, dass die Bemühungen im Zusammenhang mit dem Klimaschutz dem Unternehmen in die Karten spielten.

In ganz Europa

Verkauft werden die Platten und der Schotter in ganz Europa, wie Frank weiter informierte. Besonderes Lob gebe es nicht nur für die ausgezeichneten Dämmeigenschaften, sondern auch die Umweltfreundlichkeit des Materials. Zur Herstellung komme ausschließlich recyceltes Glas zum Einsatz, das die Leute in Glascontainer werfen. In Betrieb sind im Werk zwei Schotteranlagen und eine Plattenanlage. Walter Frank sprach von stabilen und hochwertigen Produkten, die in diese Zeit passten. Auch weil die Platten immer größer produziert würden, ergäben sich viele neue Anwendungsmöglichkeiten. Weiter berichtete der Geschäftsführer von vielen Gesprächen mit Bauunternehmen, die, wenn sie das Glapor-Material einmal verwendet hätten, es immer wieder nähmen. Walter Frank informierte nicht zuletzt, dass es einen harten Wettbewerb gebe - dennoch betonte er: "Ich sehe der Zukunft unseres Unternehmens positiv entgegen."

Gerne erinnerte sich Walter Frank beim Besuchstermin auch an die gemeinsame Schulzeit mit dem heutigen SPD-Ortsvorsitzenden, Stadtrat und Bürgermeisterkandidaten Johann Brandl. Dieser wiederum freute sich über die umweltfreundlichen Produkte des Mitterteicher Unternehmens und zeigte sich überzeugt: "Glapor gehört die Zukunft."

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