Etwa 20 Mitarbeiter von pädagogischer Einrichtungen aus der Region nahmen daran teil. Geleitet wurde der Workshop von Diplom-Betriebswirtin Conny Rosenlehner und Kindheitspädagogin Bianca Wallenta, beide aus München.
Eröffnet wurde der Workshop von Ursula Siller vom Kreisverband Weiden-Tirschenreuth-Neustadt der Gewerkschaft. Unter den Gästen war auch DGB-Kreisvorsitzender Klaus Schuster. Ursula Siller betonte in ihren einleitenden Worten, dass Inklusion ein Weg ist, der nie zu Ende geht. Conny Rosenlehner bestätigte dies und sprach von einem Prozess.
Beide Referentinnen sind Erzieherinnen und haben Kindheitspädagogik studiert und sind auch Ansprechpartnerinnen der GEW des Stadtverbands München. Nach einem anstrengenden Tag in einer Kindertageseinrichtung regten sie zum Ausgleich Gespräche mit den Kollegen an oder Spaziergänge raus in die Natur. Wichtig sei bei der täglichen Arbeit, das Kind immer in den Mittelpunkt zu stellen.
Conny Rosenlehner forderte Deutschland dazu auf, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen, wo in einer freien Gesellschaft wirkliche Teilhabe möglich sei. Es sei vieles auf den Weg gebracht worden. Vor allem die Mitarbeiterinnen in Tagesstätten gingen ganz gezielt auf die Interessen der Kinder ein. Problematischer sei die Situation in der Schule. "Die Selektion ab der vierten Klasse passt nicht zur Inklusion", sagte sie und nannte dies ein Dilemma.
In anschließenden Rollenspielen machten sich die Teilnehmer auch Gedanken über die Sicht der Kinder. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die nächste Veranstaltung behandelt am Dienstag, 20. November ab 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus die Datenschutzverordnung.














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