08.02.2021 - 14:00 Uhr
MitterteichOberpfalz

Michareither Fosnatbladl nimmt Mitterteich ins Visier: Interview mit Grillmeier und Grillmeier

Die fünfte Geschichte aus dem Michareither Fosnatbladl ist ein Interview zu Themen aus Mitterteich: Zum Gespräch geladen waren Schlüsselcluberer Reinhard Grillmeier und sein Namensvetter, Bürgermeister Stefan Grillmeier.

Grillmeiers unter sich: Schlüsselcluberer Reinhard Grillmeier trifft auf Bürgermeister Stefan Grillmeier - zumindest fast.
von Externer BeitragProfil

Im fünften Teil der Michareither Fosnatbladl-Serie dreht sich alles um Mitterteicher Themen - denn traditionell werden von den Münchenreuthern auch die umliegenden Ortschaften derbleckt. So hatte das Fosnatbladl-Team die Idee zu einem Interview mit Reinhard Grillmeier als Vertreter des Schlüsselclubs und dem Mitterteicher Bürgermeister Stefan Grillmeier.

Stefan Grillmeier wurde im Vorjahr zum Nachfolger von Roland Grillmeier gewählt und hat damit 2021 seine Premiere bei den Münchenreuthern. Reinhard Grillmeier ist ein „alter Hase“ im Faschingsgeschäft und ihm wurde daher die Aufgabe vom Elferrat übertragen, seinen Namensvetter in die Gepflogenheiten des Münchenreuther Narrentreibens einzuführen. Reinhard Grillmeier war Hauptdarsteller in der vierten Fosnatbladl-Geschichte über die Genussschweine. „Aber so oft wie Stefan habe ich es noch nicht in die Zeitung geschafft. Der schafft es, dass er täglich mehrmals in der Zeitung ist", meint Reinhard schmunzelnd. Die Fragen stellte das Fosnatbladl-Team in die Runde.

Fosnatbladl: Herr Grillmeier, schön, dass Sie heute gekommen sind.

Grillmeier: War doch klar, dass ich für den Blödsinn zu haben bin. Ich komme in die Zeitung und da bin ich doch immer sofort dabei. Außerdem habe ich ja ein „Neuer Tag“-Abo, quasi eine Dauerkarte für Grillmeier-Fotos. Ohne Grillmeier geht da nichts mehr.

Fosnatbladl: Warum sind Sie so gerne in der Zeitung?

Grillmeier: Ich denk, ich bin einfach a schainer Bua.

Fosnatbladl: Was ist Ihr Lebensmotto?

Grillmeier: Ein „Neuer Tag“ ohne mich ist ein verlorener „Neuer Tag“.

Fosnatbladl: Warum sind Sie denn nun aktuell so oft in der Zeitung?

Grillmeier: Weil der „Neue Tag“ nichts Besseres zum Ablichten hat als mich.

Fosnatbladl: Meinen Sie nicht, Sie nehmen hier ein wenig zu viel Platz ein?

Grillmeier: Wenn ich mir meinen Namensvetter anschaue, dann sind wir einfach in der gleichen Gewichtsklasse. Außerdem ist dies doch relativ. Ich bin lieber in der Zeitung. Der Hegen aus dem Stadtrat ist halt lieber im Kino.

Fosnatbladl: Was ist Ihr größter Wunsch für die diesjährige Fosnat?

Grillmeier: Ich möchte auf 12 von 11 Bildern im Fosnatbladl sein.

Fosnatbladl: Was sagen Sie dazu, dass der Schlüsselclub inzwischen Mitterteich als das neue Konnersreuth sieht? Mitterteich hat wohl Konnersreuth bei den Faschingsthemen meilenweit überholt, seit Stefan Grillmeier Bürgermeister ist.

Grillmeier: Zur Verteidigung muss man jetzt schon mal sagen, dass hier vieles noch in den Verantwortungsbereich meines Namensvetters Roland fällt. Er hatte Motor-Nützel erlaubt, dass Neuwagen zu Werbezwecken auf öffentlichen Grünplätzen geparkt werden dürfen. Die Fehlkalkulationen für den Grundschulbau sind doch nicht jetzt erst ein Thema. Aber eines muss ich schon mal loswerden: Das Motto „Library to go“ der Stadtbücherei ist schon ein Schmarrn. Bücher liest man nicht beim Gehen. Da setzt man sich hin. Aufregen könnte ich mich auch über die Diskussionen im Stadtrat, ob nun Umzug der Bücherei oder Marktplatz-Sanierung. Aber das nehme ich mal lieber nicht mehr so ernst: Ob dafür oder dagegen, das ist der Hegen.

Fosnatbladl: Was sagen Sie eigentlich zum Ärger über die Hundehaufen in Pleußen?

Grillmeier: Hurra, hurra, in Pleißen sch... as ganze Jahr.

Fosnatbladl: Mal zurück zum Fasching. Was ist Ihr Lieblingswitz?

Grillmeier: Bei einem Metzger wurden Sägespäne in der Wurst gefunden. Er hatte aus Versehen ein Schaukelpferd mit verarbeitet.

Fosnatbladl: Was vermissen Sie in der aktuellen Zeit?

Grillmeier: Unendlich viele Grillmeier-Fotos an der Färberbrücke wie zur Wahl. Ja, und mal wieder auf'n Zoigl gehen und einen Saurausch heimbringen. Zum Schluss möchte ich noch sagen: Für den Inhalt des Spots sind die Parteien und Politiker ausschließlich selbst verantwortlich.

Fosnatbladl: Wir bedanken uns bei Ihnen, Herr Reinhard Grillmeier, für das offene und ehrliche Gespräch.

In diesem Moment rief Stefan Grillmeier dazwischen: „Halt, ich muss da auch noch mit rein!“ Das war Reinhard Grillmeier dann doch etwas zuwider, dass Stefan Grillmeier keinen Redeanteil im Interview bekommen hatte. Reinhard Grillmeier meinte dazu: „Er ist halt noch neu beim Faschingszug, da hab' lieber ich das Antworten übernommen.“ Am Ende des Pressetermins wies Reinhard Grillmeier noch darauf hin, dass Stefan Grillmeier zumindest entsprechend auf dem Foto hervorgehoben wird.

Um Genussschweine ging es in der vierten Geschichte aus dem Michareither Fosnatbladl

Münchenreuth bei Waldsassen
Hintergrund:

Fosnatbladl-Geschichten

  • In Zusammenarbeit mit Oberpfalz-Medien veröffentlicht der Schlüsselclub Münchenreuth eine Serie von 11 Geschichten mit Faschingsthemen und Narreteien.
  • Alles darf in diesen Berichten, so wie in diesem Beitrag auch, aber nicht bierernst genommen werden.

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