(exb) Mit dabei waren 21 Kinder zwischen sechs und elf Jahren, fünf jugendliche Teamer und fünf Erwachsene.
Die Gruppe war von der Unterkunft begeistert. Über Stufen fanden alle ihre Zimmer in der vierstöckigen Mühle. Nach dem Mittagessen versammelten sich die Kinder zum Kennenlernen neben der schäumenden Wiesent. Dann folgte mit Kletterausrüstung, Sicherung und Seilen zwischen Bäumen eine "Flussüberquerung" auf der Wiese.
Damit jeder wusste, wer wo wohnt, gestalteten die Mädchen und Buben ein Namensschild und einen Briefkasten für die eigene Zimmertüre. Der erste Abend klang am Flussufer bei Feuer und Stockbrot aus. Am nächsten Tag ging es nach Pottenstein zur Teufelshöhle zum Höhenerlebnis Skywalk, einem 130 Meter langen schwankenden Steg mit grandioser Aussicht in die Ferne und nach unten ins Wiesenttal.
Am dritten Tag gab es Frühsport: Laufen und Überqueren der Slackline machten Appetit auf das Frühstück. Danach kletterten die Kinder steil bergauf durch den Wald. Es folgte ein Kreativnachmittag. Vier Mannschaften beteiligten sich an der Lagerolympiade. Jedes der vier Teams musste die gestellten sportlichen Aufgaben bewältigen. Groß war die Freude über den bunten Abend. Alle hatten einen Beitrag vorbereitet: fetzige Tänze, Schauspiele und in einer supermodernen Fassung das Märchen vom Walkman-tragenden Rotkäppchen und dem bösen Wolf, aus dessen Bauch sie wieder heil herauskam.
Der Schlusstag begann mit einem Kindergottesdienst zum Thema Erde und Schöpfung. Alle Kinder saßen am Ufer der Wiesent im Kreis. Sie wurden aufgefordert in der Kreismitte die Welt zu "erschaffen" mit Wasser, Land mit Bergen, Bäumen und Tieren. Zuletzt setzten die Kinder Figuren von Menschen, die den Auftrag haben, die Schöpfung zu erhalten, in die Welt. Lieder, das Vater Unser und der Segen gehörten zur Feierstunde im Freien.
Eine besondere Aufgabe hatten die fünf jugendlichen Teamer, die ideenreich und geduldig mit großem Geschick die Kinder begleiteten und ihnen unvergesslich Tage bescherten. Auch nächstes Jahr soll es möglicherweise wieder eine solche Fahrt geben.



















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