Pfarrer Josef Most erinnerte beim Requiem an das Leben von Hildegard Bock, geborene Kroha, aus Ödbraunetsrieth. "Als Christen glauben wir, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens ist", sagte der Geistliche. Bock wurde am 19. August 1929 in Woschnitz im Sudetenland geboren. Sie war die älteste von drei Töchtern der Eheleute Johann und Maria Kroha. Beide Schwestern sind bereits gestorben. Der Vater betrieb eine Landwirtschaft und Hildegard arbeitete auf dem Hof mit. Sie besuchte die Schule in Woschnitz und danach die Landwirtschaftsschule in Haid. Im November 1945 verließ die Familie über Nacht mit ihren Nachbarn die Heimat und ging über die Grenze nach Bayern, aus lauter Angst, verschleppt zu werden. Am 24. April 1951 schloss Bock mit ihrem Bräutigam Johann in der Pfarrkirche den Bund der Ehe. Drei Kindern schenkte sie das Leben: Marianne, Josef und Gerlinde, die um ihre Mutter trauern, dazu sechs Enkel und fünf Urenkel. Bis ins hohe Alter bewirtschaftete die Austragsbäuerin mit ihrem Ehemann den landwirtschaftlichen Betrieb. Ein schwerer Schicksalsschlag für sie und ihre Familie war der Tod ihres Mannes am 23. Mai 2008 mit 86 Jahren. Viel Freude hatte sie an ihrem Garten, den Blumen und Pflanzen, die sie bis ins hohe Alter pflegte. Bock starb am Dienstag, 5. März, im Kreis ihrer Familie. Der Kirchenchor unter der Leitung von Hubert Reimer gestaltete die Trauerfeier in der Kirche und am Friedhof mit.
Moosbach
11.03.2019 - 13:17 Uhr
Austragsbäuerin Hildegard Bock aus Ödbraunetsrieth gestorben
von Peter Garreiss
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