05.10.2018 - 12:23 Uhr
MoosbachOberpfalz

Beeindruckender Pilgergottesdienst

Wallfahrt der Pfarrei Moosbach zum Marienheiligtum auf dem Fahrenberg.

Nach dem eindrucksvollen Pilgergottesdienst auf dem Fahrenberg stellten sich Wallfahrer zum Foto zusammen.
von Peter GarreissProfil

Nach dem Pilgersegen durch Pfarrer Josef Most in der Pfarrkirche machten sich etwa 30 Wallfahrer zu Fuß auf den Weg zum Marienheiligtum auf den Fahrenberg. Der Weg führte über Burgtreswitz, Wilhelmshöhe, Braunetsrieth über Wiesen und durch Wälder hinauf auf dem Fahrenberg. Begleitet wurden die Teilnehmer durch die Feuerwehr Burgtreswitz. Pfarrer Most stellte Texte aus der Enzyklika von Papst Franziskus über die Ökologischen Werte bzw. Schöpfungswerte dar. Zum Beispiel waren Demut, Vielfalt, Wertschätzung und Frieden eingebetet in dementsprechende Rosenkranzgesetze, die extra dafür formuliert wurden. Nach Braunetsrieth setzte leichter Regen ein. Begleitet von Gesängen dienten Jenny Hofmeister und Liese Völkl als Vorbeter. Auch die Ministranten Sofie Hierold, Luzia Stefinger, Hannah Enslein und Josefa Ulschmid schafften den anstrengenden Marsch. Danach wurde ein beeindruckender Pilgergottesdienst mit zahlreichen Moosbachern gefeiert, denn viele kamen mit dem Auto nach. Musikalische Glanzpunkte setzten die Sängerinnen Sahara Kellner und Sonja Völkl begleitet von Hans-Josef Völkl an der Orgel. Drei Lieder der Sängerinnen begleitete Lena Putzer an der Orgel. Der Geistliche verwies in seiner Ansprache auf die Muttergottes die gegen den Osten schaut und vormals über den „Eisernen Vorhang“. Sie konnten es kürzlich auf der Fahrt nach Klattau erleben wie schön es ist über offene Grenzen zu fahren. Pfarrer Most verwies auf den Nationalfeiertag, den Tag der deutschen Einheit. Es erinnert uns, dass damals die Menschen mit friedlichen Mitteln mit Kerzen und Gebeten eine große Veränderung bewirkt haben. Es soll uns eine Mahnung sein, dass Gerechtigkeit und Frieden nicht selbstverständlich sind. Eine Zeit des Unfriedens wird sichtbar. In der Predigt ging der Geistliche weiter auf die Wiedervereinigung ein. Der Aufbau Ost stellt sich schwieriger dar. Durch die Wiedervereinigung ist Deutschland protestantischer geworden. Die Zahl der Konfessionslosen stieg sprunghaft an, denn in der DDR wurde die Kirche systematisch verfolgt. Nur wer Rückgrad hatte blieb. Die Kirche wurde zum Sammelbecken bei den Montagsgebeten. Sie hatten die Sprengkraft, die schließlich zur Einigung Deutschlands führt. Nach der Messfeier wurde im Berggasthof zum Mittag eingekehrt. Danach wurde in der Lorettokapelle Andacht gehalten bevor es mit dem Bus zurück nach Moosbach ging.

Nach dem eindrucksvollen Pilgergottesdienst auf dem Fahrenberg stellten sich Wallfahrer zum Foto zusammen.
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