09.11.2018 - 11:43 Uhr
MoosbachOberpfalz

Frankenreuther Freudentaumel

Im vollen Moosbacher Rathaussaal sind Nachwuchsschützen fast aller Vereine des Grenzgaus Vohenstrauß beisammen. Der Bericht von Gaujugendleiter Valentin Kellner fällt äußerst positiv aus.

Die jungen Schützen aus Frankenreuth freuten sich über den Gewinn der Gautrophäe. Dazu gratulieren Gaujugendleiter Valentin Kellner, Bezirksschützenmeister Harald Frischholz, Bürgermeister Hermann Ach, Gauschützenmeister Stefan Brandmiller, (hinten von links), Bezirksjugendleiterin Monika Meier-Lechner und die Ehrengäste.
von Peter GarreissProfil

Aus dem Jahresbericht von Gaujugendleiter Valentin Kellner ging die enorme Aktivität der Gaujugend hervor. Mit dem Jugendgaudischießen wurde durch 44 Jugendliche auf der Schießanlage des Schützenvereins „Luhetal Kaimling“ der Schießbetrieb eröffnet. Am „Shooty Cup“ auf Gauebene im März beteiligten sich 13 Mannschaften. Alle Mannschaften aus dem Grenzgau durften auf Grund der hervorragenden Leistungen beim Bezirksentscheid starten.

Im Mai fand das Vergleichsschießen mit dem Gau Weißenburg aus Mittelfranken statt. „Der Wanderpokal ging leider wieder an den Gau Weißenburg. Aber der Grenzgau konnte die meisten Gewinne beim Parcours mit nach Hause nehmen, was für die Vielseitigkeit der Jungschützen spricht. Der Jugendausflug ging mit zwei Bussen nach Nürnberg. Kellner dankte dem Sportschützengrenzgau für die finanzielle Unterstützung.

Statt des Sommerbiathlons gab es erstmals ein Blasrohrschießen in Oberlind. Den Wanderpokal holte sich die Heimmannschaft, gefolgt von Bayerntreu Lennesrieth. Wegen des großen Zuspruchs wird das Blasrohrschießen auch 2019 durchgeführt. Der Oberpfalzpokal hieß früher „6 Gaue-Vergleich“. Er ging in Höhenhof über die Bühne. Die Gaujugend ging mit dem vollständigen Kader an den Start. In der Disziplin „Luftpistole Schüler“ konnte man den ersten Platz mit nach Hause nehmen. Andreas Bäumler verteidigte seinen ersten Platz in der Einzelwertung „Luftpistole Schüler. Mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung setzte die Gaujugend ihren Erfolg vom letzten Jahr fort. „Ein kleiner Gau wie wir es sind, kann darauf sehr stolz sein“, freute sich Kellner.Mit Beifall wurde auch der Bericht des Gaukassiers Jonas Gösl aufgenommen.

Bezirksjugendleiterin Monika Meier-Lechner gratulierte zu den vielen Aktivitäten. Sie sprach auch den Jugendförderpreis des Bezirks an, der alle zwei Jahre stattfinde. Der Bezirk habe dafür 3500 Euro bereitgestellt. Aus den Antragsunterlagen ersehe man, wie viel den Vereinen die Jugendarbeit wert ist. Außerdem bekomme der Bezirk einen Überblick, wie sich die Vereine mit der Jugend anderer Regionen austauschen.

Gauschützenmeister Stefan Brandmiller freute sich über die Aktivitäten des Nachwuchses. Obwohl der Gaujugendleiter sich längere Zeit in Japan aufhielt, litt die Jugendarbeit nicht darunter. Kellner machte alles von Japan aus. Brandmiller bat die Jugend die Freundschaft zu Weißenburg zu pflegen. Er lud zur Teilnahme am Jugendförderpreis des Bezirks ein. Leider komme aus dem Grenzgau bisher nur ein Antrag. „Die Arbeit der Antragstellung lohne sich“ rief Brandmiller zu größerer Teilnahme auf.

Brandmiller hatte auch die Gautrophäe mitgebracht. Diese geht als Wanderpokal alle Jahre an den Verein weiter, der beim Gaujugendschießen die drei höchsten „Plattl“ erzielt. Brandmiller überreichte die Trophäe an den Schützenverein Enzian Frankenreuth für eine Superleistung (190,6-Teiler), der damit zum zweiten Male den Pokal gewannen. Dabei brachten es Niklas Bauer auf 48,5, Katharina Menzel auf 50,9 und Julia Nossek auf 91,2. Auf Rang zwei folgte die Schützengesellschaft 1925 Moosbach (225,4) vor dem Schützenverein St. Thomas Oberlind (245,2).

Bezirksschützenmeister Harald Frischholz gratulierte den Jugendschützen aus Frankenreuth zum Gewinn der Gautrophäe. Er hielt die Jugendarbeit für besonders wichtig. Die Jugend habe nach den Statuten des Schützenbezirks ein Sitzrecht im Schützenmeisteramt. „Weist die Schützenmeister auf dieses Recht hin und verlangt, dass es euch gewährt wird“, empfahl Frischholz.

Bürgermeister Hermann Ach freute sich über die Anwesenheit der Gaujugend im Rathaus Moosbach. Er gratulierte den Pokalsiegern und lobte das vielfältige Programm der Gaujugend, denn es werde immer schwieriger, die Jugend für den Sport zu begeistern.

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