Moosbach
14.09.2021 - 16:16 Uhr

Kinder lernen den Wald und die Jagd kennen

Martin Götz hatte einen Albino-Fuchs und einen Hermelin zum besichtigen dabei. Die Kinder wollten die ausgestopften Tiere streicheln. Bild: gi
Martin Götz hatte einen Albino-Fuchs und einen Hermelin zum besichtigen dabei. Die Kinder wollten die ausgestopften Tiere streicheln.

Nach einer Wanderung nach Burgtreswitz besuchten die Kinder der Ferienbetreuung mit ihren Begleiterinnen Claudia Rappl und Praktikantin Nina Kriechenbauer das Jagdmuseum der BJV Kreisgruppe Vohenstrauß des Bayerischen Jagdverbandes im Schloss Burgtreswitz. Jäger und Beauftragter Martin Götz führte den Nachwuchs in die Geheimnisse des Waldes und der Jagd ein. Angefangen was im Wald alles wächst, wie Pilze, Pflanzen, Gräsern, Beeren bis hin zu den Bäumen.

Jedes Tier hat seine Aufgabe im natürlichen Ökosystem des Waldes. Die meisten Tiere ernähren sich von Pflanzen oder Tieren und werden selbst von anderen Tieren gefressen. So lange das System artenreich und ausgeglichen ist, ist es auch stabil. Warum die Tiere bei uns überhaupt gejagt werden dürfen, hat mehrere Gründe. Oft knabbern die Rehe die jungen Triebe kleiner Bäumchen ab. Viele Wälder sind manchmal zu klein für einen größeren Wildbestand. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass es in einem Wald nur so viel Wild gibt wie der Wald ernähren kann. Die natürlichen Feinde wie Luchs, Wolf, Bär wurden ausgerottet. Das macht jetzt der Jäger. Der Wald ist nicht nur Lebensraum für die Tiere, sondern auch für uns Menschen. Der Jäger ist auch Schützer. Mit dabei hatte Götz einen ausgestopften Albino-Fuchs, der keine Tarnung hat und einen Hermelin, das gefiel natürlich den Kindern besonders und jedes Kind wollte es streicheln. Jeder Teilnehmer erhielt unter anderem noch eine Becherlupe, Buttons und Info-Material.

 
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