27.12.2020 - 10:38 Uhr
MoosbachOberpfalz

Krippenspiel ohne Worte in Moosbach

Die Ministranten spielten den Traum der kleinen Emma in verschiedenen Szenen in Pantomime vom Weihnachtsgeschehen. Die großen Ministranten führten Regie. Diakon Herbert Sturm (links) hielt die Krippenfeier und dankte allen Mitwirkenden.
von Peter GarreissProfil

Zur Krippenfeier waren die Kinder mit ihren Eltern in die Pfarrkirche eingeladen, wenn auch heuer wegen Corona schon am frühen Nachmittag. Dazu war eine Anmeldung erforderlich. Den Mädchen und Buben sollte so das Warten auf das Christkind verkürzt werden. Die Bläser stimmten ein. Diakon Herbert Sturm erzählte von Maria und Josef und wie es wohl vor über 2000 Jahren in dem heiligen Land ausgesehen haben mag. Es war kein Platz in dem fremden Land für beide. Es bot sich es buntes Sammelsurium an orientalischen Gerüchen und Geräuschen und lautem Kindergeschrei. Der Geburtsort des göttlichen Säuglings war eine Notunterkunft, dabei verwies Sturm auf unsere Zeit.

"Von den Kindern wird wohl der Heilige Abend mit Sehnsucht erwartet worden sein, sagte Sturm. Aber heuer ist alles ein bisschen anders. Wir haben alle Masken auf und dürfen uns nicht zu nahe kommen", sagte der Diakon. Alle Kinder haben ein Bild am Eingang bekommen mit einem weihnachtlich geschmückten Fenster. In dem aufgeschlagenen Bild sitzt die kleine Emma im Kinderzimmer und liest, dabei ist sie eingeschlafen. Sie hatte einen wunderschönen Traum und träumte von der Geburt Jesu. Diesen Traum hatten die Ministranten einstudiert und zeigten ihn den Kindern. Zwei Sprecherinnen lasen abwechselnd dazu diese Geschichte. Die weiteren Ministranten spielten ohne Worte in Pantomime das Weihnachtsgeschehen in verschiedenen Spielszenen, vom Erlass des Kaisers, der Herbergssuche und dem Hirtenspiel, denen die Engel erschienen sind, bis zur Geburt in der Krippe nach. Die musikalische Gestaltung hatten Lena und Lisa Putzer. Sängerin war Franziska Völkl. Zum Schluss wurde das Friedenslicht begrüßt, das ein „Engel“ zum Altar getragen hatte. Zum Schluss dankte Diakon Sturm allen Mitwirkenden, vor allem Manuel Balk, Stefan Rappl und Sandro Stefinger für die Live-Übertragung.

 

 

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