Moosbach
23.02.2022 - 10:50 Uhr

Leere Straßen statt viel Trubel zum Weiberfasching in Moosbach

Auch heuer fällt der „Nasche Pfinsta“ in Moosbach der Corona-Pandemie zum Opfer. So wird in der Faschingshochburg am Weiberfasching am 24. Februar nichts los sein. Statt Trubel und Heiterkeit von einigen tausend Maschkeren und kostümierten Besuchern aus der ganzen Oberpfalz und darüber hinaus werden die Straßen und Gasthäuser leer sein. Der Verein Mühlschleif-Haisl, der seit zehn Jahren mit den rosa Glücksbärchis am „unsinnigen Donnerstag“ dabei ist, bietet heuer auch keine Live-Veranstaltung im Internet an.

Faschingsbälle wie der beliebte Sportlerball, der Hausfasching der Kegler in Saubersrieth oder in Gaisheim, der Schützenball in Heumaden und der Frauenfasching fallen aus. Sogar das traditionelle Ausspielen des Moosbacher Faschingsvereins am Marktplatz am Faschingsdienstag über die Leute, denen das Jahr über ein Missgeschick passiert ist, gibt es nicht, genau wie das „Fasnacht agroom“ (eingraben) zum Kehraus. Schließlich fällt auch der alte Brauch, das „Fosnacht a`sackern“ (ausackern) des Faschingsvereins Etzgersrieth, der Pandemie zum Opfer.

 
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