Der SPD-Ortsverband Moosbach hat die in den fast 70 Vereinen der Marktgemeinde tätigen ehrenamtlichen Kräfte zu einem Empfang ins Gasthaus Brandstätter eingeladen. SPD-Kreisvorsitzende Nicole Bäumler stimmte dabei ein Loblied auf sie an. „Sie arbeiten oft im Stillen und unauffällig“, sagte auch Ortsvorsitzender Hans Maier. In Moosbach mit seinen vielen Vereinen gebe es viele Frauen und Männer, die regelmäßig ihre Freizeit opfern. Gerade im ländlichen Raum spiele das Ehrenamt eine immer größere Rolle.
Dritter Bürgermeister Helmut Meindl fragte sich, wie das Vereinswesen der Gemeinde ohne die Ehrenamtlichen aussehen würde – etwa so wie in Zeiten der Pandemie, als gar nichts los war. Jetzt kehre langsam wieder Leben ein. So habe die SpVgg Moosbach im Februar den einzigen Faschingsball in der Turnhalle veranstaltet und feiere im Juni ihr 100. Gründungsfest.
In der anschließenden Diskussion bedauerten einige Vereinsvertreter, dass sie von den Behörden bei Bauvorhaben oder anderen Planungen oft alleine gelassen würden. Oft wisse niemand, wo und wie Fördermittel von den Vereinen beantragt werden könnten. Sie wünschten sich eine kompetente Anlaufstelle in der Gemeinde oder am Landratsamt, an die sie sich wenden können.













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